"Mein Mann war es gewesen, er hat die Kleine umgebracht", vertraute Isabel G. unter Tränen den Reportern des TV-Senders Telecinco an. Ihr Mann ist der Hauptangeklagte im Prozess um einen Mädchenmord, der die spanische Öffentlichkeit seit drei Jahren in Atem hält.

Der 45-Jährige, ein vorbestrafter Kinderschänder, soll vor drei Jahren die fünfjährige Mari Luz in Huelva sexuell missbraucht und in einen Fluss geworfen haben. Die Leiche der Kleinen wurde erst nach zweimonatiger Suche im Hafen der südspanischen Stadt entdeckt.

Vor Gericht hatte Isabel G. ihren Mann noch gedeckt. In ihrer Zeugenaussage machte sie dessen Schwester für den Tod des Mädchens mit den schwarzen Locken verantwortlich. (SAZ, dpa; Foto: SAZ)