Der 22 Jahre alte Russe Sergey Malinka wohnt in Praia da Luz, wo Maddie McCann am 3. Mai 2007 verschwand. Gegen fünf Uhr morgens hörten Nachbarn einen lauten Knall – es war der explodierende Audi A4 Malinkas. Das Auto war laut Daily Mail neben seinem Appartment geparkt, Malinka hörte von dem Vorfall nichts.

Auf die Straße neben dem Wagen war mit roter Farbe auf portugiesisch das Wort "Fala" gepinselt – zu deutsch: Sprich!

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Malinka: "Es war nur ein Wagen, zum Glück saß ich nicht drin"

Malinka, der für Murat eine Internetseite gebaut hat und als Computerexperte gilt, sagte: "Wer zum Teufel hat das gemacht? Was will man mir damit sagen? Es muss um Robert Murat gehen. Aber ich habe nichts zu sagen."

Malinka war bereits im vergangnen Jahr von der Polizei verhört worden, nachdem bekannt wurde, dass Murat ihn in der Nacht, als Maddie verschwand, per Telefon kontaktierte. Computer, die in seiner Wohnung konfisziert wurden, hatten gelöschte Festplatten.

NEWS: Daily Express und Daily Star sagen: Sorry, Kate und Gerry McCann

Malinka bestritt und bestreitet jede Verwicklung in den Fall Maddie. Er hatte erklärt, dass die Polizei ihn mit Gewalt dazu bringen wollte, eine Beteiligung an der Tat zuzugeben.

Der Russe jetzt: "Ich habe keine Angst. Es war ja nur ein Auto, und zum Glück saß ich nicht drin." Schon vor dem Verschwinden Maddies soll ein Wagen Malinkas in Flammen aufgegangen sein, so die Daily Mail.

Daily Express lässt Leserkommentare zu seiner Entschuldigung nicht zu

Der Daily Express, der unter der Woche eine Entschuldigung bei Kate und Gerry McCann auf seiner Titelseite abdruckte, hält sich unterdessen mit aktuellen Berichten über den Fall Maddie zurück. Auf der Internetseite der Zeitung ist immer noch die Entschuldigung zu lesen.

Kommentare der Leser dazu sind Fehlanzeige. Dazu heißt es: "Bitte beachten Sie, dass wir aus rechtlichen Gründen Leserkommentare zu diesem Beitrag nicht zulassen."

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