Fall Maddie: Anwalt verflucht McCanns und ihre “Söldner”

Schwere Vorwürfe gegen Maddies Eltern und ihre spanischen Privatdetektive aus Portugal: Robert Murats Anwalt sagte, Kate und Gerry McCann sollten „zum Teufel gehen“. 

Francisco Pagarete nahm kein Blatt vor den Mund, als er in der portugiesischen Zeitung 24 Horas zum Fall Maddie Stellung nahm. Dafür, dass sie ihre drei Kinder regelmäßig alleine gelassen hätten, sollte sich jemand finden, der sie regelrecht „verflucht“.

Das Gebahren von Maddies Eltern findet der Anwalt scheinheilig: „Erst bezeichneten sie die portugiesische Polizei als die beste der Welt. Bis sie verdächtigt wurden. Danach taten sie so, als hätte die Polizei Maddie entführt.“

„Die Anwälte von Metodo 3 sind Söldner, für Geld tun sie alles“

Das Haus der McCanns ist rund 750.000 Euro wert, Gerry verdient als Herzspezialist rund 100.000 Euro im Jahr. Kate, ebenfalls Ärztin, verdient rund die Hälfte. Bislang spendeten Menschen aus der ganzen Welt mehr als 1,5 Millionen Euro. Die McCanns bezahlten aus dem Fond zeitweise aber auch die Raten für ihre Hypothek.

Der Anwalt von Murat, der seit Monaten neben Maddies Eltern zu den Tatverdächtigen gehört, klagte außerdem die Privatdetektive der McCanns scharf an: „Sie sind Söldner, tun für Geld alles, und haben meinen Mandanten schwer belastet.“

„Sie haben Zeugen unter Druck gesetzt, um Murat zu schaden“

Pagarete weiter: „Sie ziehen die Namen von Robert Murat, seiner Mutter und Freundin täglich in den Schmutz. Und die sind wirklich kurz vor dem Bankrott.“ In einem demokratischen Rechtsstaat sei dies einfach untragbar. Sein Appell an Metodo 3: „Lasst endlich Robert Murat in Frieden.“

Unter anderem hätten sie portugiesisches Recht gebrochen, indem sie Zeugen unter Druck setzten, so der Anwalt laut Daily Mail in der portugiesischen Zeitung 24 Horas.

McCann-Sprecher Clarence Mitchell sagt dazuz: „Wir werden nicht anfangen, uns mit Robert Murats Anwalt zu streiten. Ich möchte ihn nur daran erinnern, dass Kate und Gerry weder portugiesisches noch britisches Recht gebrochen haben.“