EXPO 2008: Gefährdet der Regen die Weltausstellung?

Aufgrund des heftigen Regens im Norden Spaniens ist die Planung der Expo 2008 in Zaragoza durcheinander geraten, die ausgerechnet in diesem Jahr Wasser als Thema hat. 

Durch den Regen führt der Ebro so viel Wasser, dass Überschwemmungen der Expo-Gebäude am Ufer des Flusses zu befürchten seien, teilten die Veranstalter am Montag mit. 

Eine Begehung der Anlagen am 5. Juni sei deswegen abgesagt worden. Eine Generalprobe drei Tage später wurde auf den 10. Juni verschoben. Unter den gefährdeten Installationen ist eine schwimmende Plattform, auf der die Weltausstellung am 13. Juni eröffnet werden soll.

Die Expo im nordspanischen  Zaragoza dauert drei Monate und steht unter dem Motto "Wasser und nachhaltige Entwicklung". 

Die Veranstalter der Weltausstellung erwarten mehr als sechs Millionen Besucher. Insgesamt sind 102 Länder mit einem Pavillon auf der Expo vertreten. 

Spanien erlebt derzeit das regenreichste Frühjahr seit 1930. Durch die heftigen Regenfälle in Nordspanien ist der Pegel des Ebro stark angestiegen. Der Höchststand wird am Mittwoch erwartet. Die Gefahr einer Jahrhundertdürre in Katalonien ist allerdings dank der starken Regenfälle in den letzten Wochen gebannt.