Gelungene Generalprobe: In Flums in der Schweiz haben jetzt futuristische Flöße auf einer künstlichen Wasserbahn ihre Runden gedreht. 

Das Schauspiel diente als Probelauf im Zusammenhang mit der deutschen Beteiligung an der Weltausstellung vom 14. Juni bis 14 September in der spanischen Stadt Zaragoza. Die Wasserbahn ist die Hauptattraktion des Deutschen Pavillons. Für die Generalprobe in den Schweizer Bergen wurde die gesamte Anlage mit einer Fläche von 29 mal 32 Metern aufgebaut.

Auf insgesamt 26 dieser modernen Flöße, eines davon für Rollstuhlfahrer geeignet, können die Besucher des Deutschen Pavillons auf der EXPO Zaragoza 2008 eine rund 120 Meter lange Reise auf den Spuren des geregelten Wasserkreislaufs antreten. 

Mit einer Geschwindigkeit von 0,32 Metern pro Sekunde geht die Fahrt durch unterirdische Grundwasserhöhlen, die Versorgungsleitungen von Privathaushalten und Kanäle von Kläranlagen bis in die Kölner Bucht. Die Informationen zu den einzelnen Stationen erhalten die Besucher wahlweise in deutsch, spanisch, englisch oder französisch.

Die Flöße bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff und bieten zwei Erwachsenen und einem Kind Platz. Getreu dem Motto der EXPO Zaragoza 2008 "Wasser und nachhaltige Entwicklung“ gehört zu der Bahn auch eine Wasseraufbereitungsanlage. 

Auf der Weltausstellung in Zaragoza vom 14. Juni bis 14. September wird die rund 30 Tonnen schwere Wasserbahn die Besucher des Deutschen Pavillons als so genannte "Floating Experience“ in die geheimnisvolle Welt des Wassers führen. Daneben präsentiert Deutschland in Zaragoza auch innovative und richtungsweisende Technologien aus der heimischen Wasserwirtschaft.