Eurovision Song Contest: Überraschungen im 1. Halbfinale

Darunter befinden sich zahlreiche traditionelle “12-points“-Kandidaten wie Russland (Bild: Dima Bilan), Norwegen, Bosnien-Herzegowina oder Israel. 

Von 19 Ländern konnten sich auch Griechenland, Polen, Armenien, Rumänien und Finnland qualifizieren. Letztere setzen in diesem Jahr erneut auf “Heavy Metal” und versuchen offenbar an den Sieg von “Lordy” im Jahr 2006 anzuknüpfen. 

Mit authentischem Glam Rock vom Feinsten überzeugte Aserbaidschan und wurde ebenfalls für die Endrunde am Samstag nominiert. 

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Blödelsongs waren nicht gefragt. Hat Spaniens “Chiki Chiki” eine Chance?

Aber auch unter den Verlierern des Abends befanden sich alt eingesessene “Grand Prix-Veteranen”, die völlig überraschend den Einzug ins Finale verpassten. 

Die Niederlande, Belgien, Montenegro und San Marino haben es nicht geschafft. Selbst Irland konnte mit dem singenden Truthahn “Dustin the Turkey” nicht punkten. 

Dabei erinnert die Ulknummer glatt an Spaniens Beitrag “El Chiki Chiki” von Rodolfo Chikilicuatre, der automatisch qualifiziert ist und von vielen bereits als Favorit gesehen wurde. 

Deutschland und Spanien sind automatisch im Finale

Millionen Fernsehzuschauer aus ganz Europa stimmten per Telefon und SMS über die Sieger des ersten Halbfinales ab. Zehn weitere Länder werden am Donnerstag gewählt. 

Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Vorjahressieger Serbien nehmen automatisch am Finale teil, da sie sich “eingekauft” haben. 

Für Deutschland treten die “No Angels” an. Die Band kämpft zurzeit allerdings mit einem kleinen Problem – Sängerin Jessica ist an einem Virus erkrankt und kann an den Proben nicht teilnehmen. Ob sie am Samstag auf der Bühne stehen kann, steht noch in den Sternen. 

2. Halbfinale: Donnerstag ab 0.45 Uhr

Am Donnerstag werden unter anderem Island, Schweden, die Türkei, Portugal, Lettland und Mazedonien um die Nominierungen kämpfen. 

Der NDR überträgt das Spektakel ab 0.45 Uhr live aus Belgrad.

Am 24. Mai startet ab 20.15 Uhr im ARD der Countdown zum Eurovision Song Contest. Ab 21 Uhr gibt es dann das Finale aus Belgrad und ab 0.15 Uhr die Grand-Prix-Party aus Hamburg.

Wird ESC-Neuling Aserbaidschan den diesjährigen Song Contest gewinnen? Hier das Video: