Überall auf der Welt macht der starke Euro Schlagzeilen. Erstmals in der Geschichte kostet ein Euro mehr als 1,50 Dollar.  

Verantwortlich dafür machen die spanischen Zeitungen vor allem dem Ifo-Index, der die Stimmung unter deutschen Unternehmen misst – und die ist derzeit prächtig. Jedenfalls so prächtig, dass sie sich nicht von US-amerikanischen Konjunkturflauten, Immobilienkrisen und hohen Ölpreisen in die Tiefe ziehen lässt.

Was heißt das aber für die europäischen Verbraucher? Zunächst einmal nur: Reisen in die USA sind jetzt so preiswert wie nie. Ein Shopping-Wochenende in New York würde sich also wohl rentieren. Andererseits werden die Exporte in die USA so teuer wie nie – und das ist schlecht für die Arbeitsplätze. Langfristig ist also noch lange nicht klar, ob man sich so richtig freuen kann.