ETA-Terror: Zwei Autobomben verletzen elf Menschen

Durch zwei Autobombenanschläge im spanischen Baskenland sind demnach mindestens elf Menschen leicht verletzt worden. 

Nach Angaben des Innenministeriums waren unter den Verletzten drei Polizisten. Die erste Explosion, bei der nur Sachschaden entstand, ereignete sich vor einer Bank in einem Vorort von Vitoria. 

Ein Anrufer hatte im Namen der baskischen Untergrundorganisation ETA vor der Detonation gewarnt. Der zweite Anschlag hatte eine Polizeiwache zum Ziel. Spanische Medien machten die ETA auch für die zweite Explosion verantwortlich.

Bei dem Anschlag vor der Polizeiwache in Ondarroa wurden neben den drei Polizisten auch Passanten leicht verletzt. Die Attentäter gingen nach Angaben des Innenministeriums auf bisher unbekannte Art und Weise vor: 

Sie parkten ein mit Sprengstoff beladenes Auto vor dem Kommissariat und warfen dann Molotow-Cocktails, um die Polizisten aus der Wache zu locken. Danach zündeten sie die Bombe. Die Polizeiwache, an der erheblicher Sachschaden entstand, liegt in einem unbewohnten Gebiet.

Ziel des ersten Anschlags wenige Stunden zuvor war eine Niederlassung der Bank Caja Vital in einem Vorort von Vitoria. Dabei entstand erheblicher Sachschaden. Der Bankenchef der Caja Vital ist ein Bruder von Senatspräsident Javier Rojo. 

Beide Anschläge werden der ETA zugeschrieben, die seit fast 40 Jahren gewaltsam für die Unabhängigkeit des im Nordenwesten Spaniens gelegenen Baskenlandes kämpft. Dabei wurden mehr als 820 Menschen getötet. Die EU und die USA betrachten die ETA als Terrororganisation. 

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