ETA-Terror: “Wir haben viel Schmerz und Leid verhindert”

"Sie hatten Waffen und Sprengstoff, was bedeutet, dass sie zum Verüben eines Anschlags bereit waren", sagte Innenminister Rubalcaba vor Journalisten.

"Wir haben viel Schmerz und Leid verhindert", fügte er hinzu. Durch den "präventiven Einsatz" der Polizei sei ein ETA-Kommando enttarnt worden, "bevor es wirklich gegründet wurde".

Die Polizei durchsuchte mehrere Wohnungen im Pamplona im Norden und Valencia im Südosten des Landes.

Dabei wurden auch Waffen und Sprengstoff sichergestellt. Presseberichten zufolge hatten die Verdächtigen vor kurzem ein neues ETA-Kommando gegründet. Drei der vier Festgenommenen seien zuvor bei der Polizei noch nicht als ETA-Mitglieder in Erscheinung getreten.

Die ETA kämpft seit fast 40 Jahren gewaltsam für die Unabhängigkeit des im Norden Spaniens gelegenen Baskenlandes. Dabei wurden mehr als 820 Menschen getötet.

Seitdem die ETA im Juni 2007 einen Waffenstillstand aufkündigt hat, nimmt die Zahl der Anschläge wieder zu. Zuletzt richtete ein Die EU und die USA betrachten die militanten Untergrundkämpfer als Terrororganisation.

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