ETA plante blutigen Anschlag auf America’s Cup 2007

Wegen der Planung von Anschlägen auf die Segelregatta im Jahr 2007 sind in Spanien sieben Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation ETA angeklagt worden. 

Das Anti-Terror-Gericht in Madrid beschuldigte am Mittwoch den kürzlich gefassten mutmaßlichen ETA-Chef Miguel de Garikoïtz Aspiazu Rubina alias "Txeroki", im Januar 2007 dem ETA-Mitglied Iker Agiree Bernadal befohlen zu haben, Informationen über mögliche touristische Ziele in Valencia zu sammeln, wo die Regatta stattfinden sollte. 

Dabei sei es unter anderem um Ziele wie Hotels gegangen, die mit einer Autobombe oder einer Bombe im Rucksack hätten angegriffen werden können, teilte das Gericht mit. Der America’s Cup ist die bekannteste Segelregatta der Welt.

Die französische Polizei hatte "Txeroki" in der vergangenen Woche im Ferienort Cauterets festgenommen. Der mutmaßliche Militärchef der ETA soll auch an dem tödlichen Anschlag auf den Flughafen von Madrid vor zwei Jahren beteiligt sein. 

Er ist für seine unnachgiebige Haltung gegenüber der spanischen Regierung bekannt und wird dafür verantwortlich gemacht, dass ein mühsam aufgenommener Dialog mit Madrid scheiterte. 

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