Estadio Santiago Bernabéu wird mit Ölmillionen ausgebaut

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Am Dienstag gab der spanische Rekordmeister bekannt, dass der Verein eine Vereinbarung mit der Investmentgesellschaft IPIC eingegangen ist. Die Gelder der Investmentgesellschaft sollen vor allem in den Umbau des Stadions investiert werden.

Real Präsident Florentino Pérez kommentierte dies folgendermaßen, „Dies ist der Beginn einer langen Beziehung und der Start einer kraftvollen Allianz, die uns hilft, eine unserer größten Herausforderungen zu meistern, das Santiago Bernabéu in das großartigste Stadion der Welt zu verwandeln“.

Zurzeit hat das Stadion eine Kapazität von 81.044 Plätzen. Damit ist es auf europäischem Boden nach dem Camp Nou in Barcelona das zweitgrößte Vereinsstadion.

Große Umbaupläne

Bereits im September 2011 wurde der Umbau beschlossen. Danach soll das Stadion komplett neu gestaltet werden. Der Verein stellte Ende Juli 2012 erste Pläne für die Renovierung vor. Den Plänen zufolge sollen die Tribünen der Spielstätte endlich komplett überdacht werden. Zudem soll das Stadion eine neue, mit LED-Technologie ausgestattete Fassade, die zusammen mit dem beweglichen Dach beleuchtet werden kann, erhalten. Ebenfalls soll die Kapazität durch eine Erweiterung der Osttribüne auf 90.000 Plätze aufgestockt werden. Des weiteren ist die Installation einer 360° Videowand, die ringförmig am Dach befestigt werden soll, vorgesehen. In den Plänen ist auch ein Luxushotel und ein Einkaufszentrum enthalten.

Die Ausbauarbeiten haben ein Finazvolumen von ungefähr 400 Millionen Euro und sollen 2017 abgeschlossen sein. Die Finazspritze aus dem Emirat soll auch in die weltweit bestehenden Fußballschulen und -internate des Vereins und das Real Museum investiert werden.

Über Details der Vereinbarung machten beide Seiten natürlich keine Angaben.