Das Lokal hatte festgestellt, dass im Zuge der Wirtschaftskrise immer weniger Gäste zum Essen kamen. 

Die Angestellten in den umliegenden Fabriken nahmen sich lieber ein Bocadillo mit, bevor sie rund neun Euro für ein Menü ausgaben. 

Mittlerweile kann von “Krise” im Restaurant Leo keine Rede mehr sein. Die Gäste haben sich seitdem verdreifacht und bringen mittlerweile sogar ihre Familien zum Essen mit: 

“So billig kann ich selber doch gar nicht kochen”, erklärt die Gattin eines Stammgastes, die auch gleich ihre drei kleinen Kinder mitgebracht hat. 

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Die Gäste können aus zehn verschiedenen Gerichten wie Paella, Spaghetti Bolognese, Seehecht, Schweinelende oder Filet auswählen. Wer das volle Menüprogramm Vor- und Hauptspeise, Nachtisch und Getränk auswählt, kommt gerade einmal auf vier Euro. 

Der Besitzer des Restaurants räumt ein, diese Lösung könne nur bis zum Ende der Krise bestehen bleiben und ist keine Formel, die auf Dauer funktionieren könne.

Trotz der knapp bemessenen Preise würden seine Gerichte nicht an Qualität verloren haben. “Ich verliere auch kein Geld. Die Formel ermöglicht mir die gleichen Umsätze wie im Vorjahr. Ich muss allerdings doppelt so viel arbeiten. Was ich früher mit 50 Gästen verdiente, verdiene ich heute mit 100 Kunden”.

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