Erst Portugal, dann Spanien: “Starrsinn führt in die Krise”

"Portugals Ministerpräsident Sócrates ist sich dessen bewusst, dass seine Akzeptanz für den Rettungsschirm zwar dem Euro helfen wird, ihn aber gleichzeitig zu radikaleren Reformen zwingt als er für dieses Jahr eigentlich geplant hat.

Deutschland und Frankreich fürchten wiederum, dass Portugals Starrsinn zur Verschärfung der Krise führt, die demnächst auf Italien und Spanien überschwappt.

Interessant ist, dass die Spanier selbst anderer Meinung sind. Laut der spanischen Finanzministerin Elena Salgado hat Portugal 2010 das Haushaltsdefizit von 9,3 Prozent auf 7,3 Prozent gedrückt und braucht vorerst keine Hilfe.

Salgado weiß: Wenn Portugal den Forderungen aus Berlin und Paris nachgibt, wird sie (Salgado) eines schönen Tages im "Spiegel" lesen, dass es ein weiteres Land gibt, dem man die helfende Hand unbedingt geben soll. Auch, wenn dieses Land Widerstand leisten sollte."  (SAZ, dpa; Foto:SAZ )

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