Erdbeben folgt auf Gota fría – kommt neuer Regen?

Bei Conny Gambila aus Mannheim wackelte das Haus: „Alles hat geknirscht, ich hatte Angst, dass das Haus wegrutscht. Erst dachte ich, das wären die Spätfolgen der Gota fría.“ Verletzt wurde bei dem Beben niemand.

Wie das Wetter sich entwickelt, ist derzeit die große Frage. Ab Montagnachmittag waren wieder heftige Regenfälle angesagt, sie blieben zum Glück flächendeckend aus. Aber vor allem in der Marina Alta und der Marina Baja könnten auch danach noch bis zu 50 Liter fallen – auch dies ist nach der Definition der Meteorologen ein Unwetter. Wie die bereits mit Wasser getränkte Erde reagiert, weiß niemand. Auch am Dienstag und Mittwoch ist die Regenwahrscheinlichkeit hoch, erst ab Donnerstag scheint wieder verlässlich die Sonne – sagen die Experten.

Auch am Montag waren immer noch drei Straßen gesperrt: die CV-715 (Kilometer 46 und 48) in Bolulla, die CV-752 (Kilometer 2,8) in Tàrbena sowie die CV-729 in Beniarbeig.

In Altea ist die Umgehungsstraße zum Palau nicht befahrbar, nachdem der Rio Algar eine Brücke mitgerissen hat. In Alfaz del Pi ist die Umgehung unter der Eisenbahnbrücke nach Albir unpassierbar, weil das Wasser die Straße aufgerissen hat. Immer noch gleicht die Strecke einem Fluss.