Erdbeben erschüttert Südspanien: Hunderte wählen den Notruf

Das Epizentrum lag offenbar südwestlich von Morón de la Frontera (Sevilla) und war in den Provinzen Sevilla, Cádiz, Córdoba, Málaga und Jaén deutlich zu spüren. 

Nach dem ersten Schub gegen sechs Uhr morgens kam es zu drei Nachbeben um 6.05, 6.08 und 7.15 Uhr. Letzteres hatte wiederum eine Stärke von 3,5. 

Zahlreiche Menschen haben das Beben gespürt und sind in Panik aus den Häusern gelaufen. Auch in der Notrufzentrale gingen zahlreiche Anrufe von teilweise “sehr besorgten” Mitbürgern ein. Personen- oder Sachschäden konnten allerdings nicht festgestellt werden. 

Spezialisten reden von einem “normalen Vorfall” in dem Gebiet, wobei die Epizentren recht “oberflächlich” angesiedelt sind und nur fünf bis zehn Kilometer tief reichen.