Enrique Ponce: 20 Jahre Stierkampf – und ein bisschen müde?

Seit 20 Jahren bereits kämpft Ponce auf allerhöchstem Niveau, nie hat es dem Mann aus Chiva (Valencia) an Ernsthaftigkeit gefehlt. Wo Stars wie José Tomás mit spektakulärem Wagemut glänzen, glänzt Ponce mit Eleganz und klassischem Stil.

Schon Ponces Großvater, Rafael Ponce (genannt "Rafaelillo"), war Matador, in der Fallas-Woche in Valencia, wo Ponce sein 20-jähriges Jubiläum feierte, sagte er unter Tränen: "Vielen Dank, Großvater, Dir verdanke ich alles."

Mit 10 Jahren besuchte der 1971 geborene Ponce die "Escuela Taurina" in Valencia. 101 Novilladas und 111 "Orejas" später nahm er die so genannte "Alternativa" – am 16. März 1990 in Valencia, einer der prestigeträchtigsten Arenen Spaniens. Pate stand der legendäre Joselito, Miguel Báez "El Litri" war Zeuge.

Ponce, der bei seinen Kämpfen vom Fanclub in Chiva begleitet wird, taucht nicht oft, dafür aber mit Bewunderung – und nie mit Skandalen – in der spanischen so genannten "Rosa Presse" auf, wo die Stierkämpfer zusammen mit der königlichen Familie zum Grundbestand der Berichterstattung gehören.

Verheiratet mit Paloma Cuevas ist er Vater einer Tochter, die ebenfalls Paloma heißt. Zuletzt tauchten immer wieder Grüchte eines möglichen Rücktritts auf. Denn Ponce gehört auch zu den fleißigsten Stierkämpfern Spaniens. Wie es heißt, möchte er bald mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

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Foto: Wikipedia