England-Krise bringt Schuster nette Bescherung

Vergangene Woche hatte der englische Fußballverband bei Schuster angefragt, ob er bereit wäre, den Insel-Fußball zu retten. Schuster lehnte dankend ab, er fühle sich in Madrid sehr wohl und habe sein Ehrenwort gegeben.

Ans Licht kam aber auch, dass Schuster keinerlei Ausstiegsklausel aus seinem Drei-Jahres-Vertrag besitzt. Mit anderen Worten: Er bekäme im Entlassungsfall wohl keine Abfindung, könnte aber auch jederzeit den Verein verlassen, ohne einen Pfennig dafür zahlen zu müssen.

Solche Klauseln sind in Spanien üblich, Schuster hatte allerdings in Getafe schlechte Erfahrungen damit gemacht. Um bei Real unterschreiben zu können, musste er 480.000 Euro Ablöse aus seiner eigenen Tasche an Getafe zahlen.

Dies wollte er sich wohl bei Real ersparen. Calderón möchte die Klausel jetzt aber nachträglich in seinen Vertrag einfügen – natürlich nur, wenn Schuster auch will.