Hamburg (ots) –

Die Europäische Union hat 2022 zum „Europäischen Jahr der Jugend“ ausgerufen. Wichtiges Ziel ist es, die Mitsprache von Jugendlichen in der EU zu verbessern. „Junge Menschen haben während der Pandemie viel Leid ertragen müssen“, heißt es in Brüssel mit Bezug auf die Einschränkungen durch Covid-19. Das Europäische Jahr der Jugend will Jugendliche dabei unterstützen, „die Rückschläge zu überwinden, die sie erlebt haben.“ Für das Projekt hat das Europäische Parlament ein Mindestbudget von acht Millionen Euro zugesichert.

Grüner, inklusiver, digitaler

Die Europäische Kommission adressiert ihre Pläne direkt an die Jugendlichen: „2022 steht ihr im Mittelpunkt – im Europäischen Jahr der Jugend könnt ihr zeigen, worauf es ankommt, um Europa grüner, inklusiver und digitaler zu machen. Eure Meinung zählt! Jetzt ist der Moment, um dazuzulernen, neue Menschen zu treffen und mit ihnen zu überlegen, wie die Welt nach Corona aussehen könnte. Engagiert euch in ganz Europa, tankt Selbstvertrauen und startet in eine neue Welt – Macht mit und erfahrt, was das #EuropeanYearOfYouth euch zu bieten hat.“ Mehr Hintergründe zum europäischen „Jahr der Jugend“ finden Sie hier. (https://europa.eu/youth/year-of-youth_de)

Perspektiven für die Zukunft

Als Ausdruck der Wertschätzung, Unterstützung und Einbindung junger Menschen auf allen Ebenen verfolgt das Europäische Jahr der Jugend diese vier Ziele (https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_21_6648):

1. Neue Perspektiven schaffen: Besonders nach der Corona-Pandemie sollten die Europäerinnen und Europäer nach vorne schauen. Für Jugendliche ist es daher besonders wichtig, nicht auf die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu gucken, sondern vor allem die Chancen des ökologischen und digitalen Wandels zu sehen.
2. Gezielt fördern: Nicht alle jungen Menschen in Europa haben die gleichen Chancen. Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen oder aus besonders schutzbedürftigen und ausgegrenzten Gruppen sollen unterstützt werden um wichtige Kenntnisse und Kompetenzen zu erwerben.
3. Möglichkeiten zeigen: Für junge Europäerinnen und Europäer gibt es zahlreiche Chancen für die persönliche und berufliche Entwicklung. Um sie zu nutzen, brauchen Jugendliche ein besseres Verständnis für die offenstehenden Möglichkeiten – auf europäischer, nationaler, regionaler oder lokaler Ebene.
4. Gehör verschaffen: In allen relevanten Politikbereichen der EU soll die Perspektive der Jugendlichen mit einbezogen werden.

2022 ist zwar das Jugendjahr, aber die geplante Förderung soll langfristig wirken. Dabei spielen die EU-Jugendstrategie 2019-2027 sowie bestehende und bekannte Jugendprogramme der EU wie Erasmus+ (https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de)und das Europäische Solidaritätskorps eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden auch neue Programme auf den Weg gebracht, wie die Initiative ALMA (https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1549&langId=de) (Aim, Learn, Master, Achieve – oder auf Deutsch: Anvisieren, Lernen, Meistern, Ankommen). Ihr Ziel: Junge Menschen ohne Arbeit oder Ausbildungsplatz dabei unterstützen, durch ein Praktikum in einem anderen EU-Staat in den europäischen Arbeitsmarkt zu gelangen und so neue Erfahrungen zu sammeln. Zudem wird gefordert, unbezahlte Praktika, Ausbildungsplätze und Lehrstellen zu verbieten. Dazu kommt der Aufbauplan NextGenerationEU mit dem Ziel, jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und hochwertige Arbeitsplätze zu erschließen.

Mehr zum Konferenzthema „Bildung, Kultur, Jugend und Sport“ (https://futureu.europa.eu/processes/Education) lesen Sie hier.

In welchem Europa wollen wir künftig leben? – Mit der Konferenz zur Zukunft Europas bieten das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission Ihnen die Gelegenheit der Partizipation, um gemeinsam die Herausforderungen und Prioritäten Europas zu diskutieren. Rund um die Konferenz veröffentlicht das FuturEU-Team aktuelle News, fundierte Erklärstücke in multimedialen Formaten für Ihre Berichterstattung. Dieses Hintergrundwissen bereitet die teilnehmenden Europäerinnen und Europäer gut auf die Konferenz vor, um die Zukunft Europas mitzugestalten. #TheFutureIsYours (https://twitter.com/hashtag/TheFutureIsYours)

Das Projekt wurde von der Europäischen Union im Rahmen eines Förderprogramms für Kommunikation des Europäischen Parlaments kofinanziert. Das Europäische Parlament war nicht an der Vorbereitung beteiligt, übernimmt keinerlei Verantwortung für die im Rahmen des Projekts veröffentlichten Informationen oder zum Ausdruck gebrachten Ansichten und ist nicht daran gebunden; für das Projekt haften ausschließlich die Autoren, die interviewten Personen sowie die an der Veröffentlichung des Programms beteiligten Verleger und Sendeanstalten gemäß geltendem Recht. Auch kann das Europäische Parlament nicht für direkte oder indirekte Schäden haftbar gemacht werden, die möglicherweise durch die Durchführung des Projekts entstehen.

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Quelle: ots