Elton John: “Whitney Houston war ein wunderbarer Engel!” Adele dominiert Grammy Awards

Die Britin (‚Set Fire to the Rain‘) gewann mit ‚Rolling in the Deep‘ den Preis für den besten Song des Jahres, mit ‚Someone Like You‘ den Titel des bester Pop-Soloauftritts und mit ihrer Platte ’21‘ den Preis für das beste Album des Jahres und das beste Pop-Gesangsalbum.

Zudem legte sie im Rahmen der Preisverleihung einen großartigen Auftritt hin, als sie gegen Ende der Show ihren Hit ‚Rolling in the Deep‘ sang. Das Publikum war begeistert von ihrer Stimme, die sich nach einer Operation an den Stimmbändern letztes Jahr wieder gut erholt hat. Es war der erste Auftritt für Adele seit der OP und bei ihrer Dankesrede für den ersten Preis sprach sie von den Menschen, die ihr bei der langwierigen Genesung geholfen hatten: „Ich kann es nicht glauben, dass ich schon jetzt so emotional werde. Mein Leben hat sich verändert, als ich diesen Song schrieb und ich spürte das, bevor ihn überhaupt jemand gehört hatte. Und da das ein Gesangsstück ist, muss ich mich wohl bei meinen Ärzten bedanken, die mir meine Stimme zurückgegeben haben“, sagte die Musikerin.

Auch Taylor Swift (22) gehörte zu den Siegern dieses Jahr und nahm die Preise für den besten Countrysong und als für den besten Country-Soloauftritt für ihren Song ‚Mean‘ mit nach Hause.

Bei der Show traten Bruno Mars, Chris Brown, Rihanna, Coldplay und Kelly Clarkson auf. Die frisch geschiedene Katy Perry stellte ihre neue Single ‚Part of Me‘ vor – der Songs voller Herzschmerz soll sich angeblich auf ihren Ex Russell Brand beziehen.

Moderator LL Cool J begann den Abend mit einem Gebet für die verstorbene Whitney Houston und Jennifer Hudson sang einen ihrer größten Hits ‚ I Will Always Love You‘. Elton John nannte den am Samstag verstorbenen Soulstar zudem „einen wunderbaren Engel“, mit der „schönsten Stimme“ die er je gehört habe.

Alicia Keys und Bonnie Raitt gedachten bei der Grammy-Verleihung auch der Soul-Legende Etta James, die letzten Monat verstorben war.

 

Und hier die Sieger der 54. Grammy Awards:

Bestes Countryalbum: Own The Night, Lady Antebellum

Song des Jahres: Rolling In The Deep, Adele Adkins & Paul Epworth, Songschreiber

Bestes R’n’B-Album: F.A.M.E., Chris Brown

Bester Rockauftritt: Walk, Foo Fighters

Bester Rapauftritt: Otis, Jay-Z & Kanye West

Bester Pop-Soloauftritt: Someone Like You, Adele

Album des Jahres: 21, Adele

Single des Jahres: Rolling In The Deep, Adele

Bester neuer Künstler: Bon Iver

Bestes Popduo/Gruppenauftritt: Body And Soul, Tony Bennett & Amy Winehouse

Bester Hardrock/Metallauftritt: White Limo, Foo Fighters

Bestes Rockalbum: Wasting Light, Foo Fighters

Bestes Alternative-Album: Bon Iver, Bon Iver

Beste Rap/Sung Zusammenarbeit: All Of The Lights, Kanye West, Rihanna, Kid Cudi & Fergie

Bester Country-Soloauftritt: Mean, Taylor Swift

Bester Countrysong: Mean, Taylor Swift

Bestes Americana-Album: Ramble At The Ryman, Levon Helm

Bestes Bluesalbum: Revelator, Tedeschi Trucks Band

Bestes Folkalbum: Barton Hollow, The Civil Wars

Bester Rocksong: Walk, Foo Fighters

Produzent des Jahres, nicht Klassisch: Paul Epworth

Bester traditioneller R’n’B Auftritt: Fool For You, Cee Lo Green & Melanie Fiona

Bestes Pop-Instrumental-Album: The Road From Memphis, Booker T. Jones

Best Pop-Gesangsalbum: 21, Adele

Bestes Dance/Electronica-Album: Scary Monsters And Nice Sprites, Skrillex

Bestes traditionelles Pop-Gesangsalbum: Duets II,Tony Bennett & Various Artists

Bester R’n’B-Auftritt: Is This Love, Corinne Bailey Rae

Beste Dance-Platte: Scary Monsters And Nice Sprites, Skrillex