Elisabeth Fritzl: Erster Muttertag nach 24 Jahren Kerker

Bei Elisabeth waren Stefan (18) und Felix (6), dazu drei der Kinder, die ihr Josef Fritzl nach der Geburt  weggenommen hatte: Lisa (16), Monika (14) und Alexander (12). Die 19 Jahre alte Kerstin liegt immer noch im Koma.

Beobachter erzählten, die Kinder hätten ihrer Mutter Blumen geschenkt. "Es war ein bewegender Moment", so Freunde der Familie laut Daily Mail. Es war der erste Muttertag seit 25 Jahren, den Elisabeth mit ihrer eigenen Mutter Rosemarie (68) feiern konnte.

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Felix lernt gerade Rennen, im Keller konnte er das nie tun – Stefan sitzt apathisch beim Aquarium

Dem Vernehmen nach entwickelt sich Elisabeth erstaunlich gut, nach 24 Jahren als Sexsklavin ohne Tageslicht und eingesperrt im Kerker ist das keine Selbstverständlichkeit. Freunde: "Sie ist ein Muster an Stärke." Wobei man die Fortschritte relativ sehen muss: Sie wird noch monatelang in der psychiatrischen Klinik leben müssen und wohl lebenslang Therapie bekommen müssen, um ihr Trauma zu bewältigen.

Ihr Anwalt Christoph Herbst: "Sie ist eine erstaunliche Person. Sie ist zum ersten Mal seit 24 Jahren glücklich. Sie lebt wirklich nur für ihre Kinder."

Der Arzt glaubte Fritzls Geschichte nicht – und brachte die Horrorgeschichte ans Licht

Zum Zustand der Kinder sagte Herbst: "Felix lernt gerade das Rennen. Im Keller konnte er das ja nie tun. Er ist ein lustiger Kerl und bringt alle zum Lachen. In dieser Woche erlebte er zum ersten Mal einen Regen. Er war richtig fasziniert."

Der 18 Jahre alte Stefan dagegen hat mehr Probleme mit der Außenwelt. In einem speziell für ihn abgedunkelten Zimmer im Krankenhaus sitzt er pausenlos neben seinem kleinen Aquarium – er hat massive Probleme mit seiner Körperkontrolle.

Mittlerweile wurde bekannt, dass es allein dem Arzt Albert Reiter zu verdanken ist, dass die Horrorgeschichte als Licht kam. Reiter wollte Josef Fritzls Geschichte nicht glauben, als dieser die todkranke Kerstin ins Hospital brachte: "Ich mochte ihn nicht, etwas schien komisch", so Reiter. "Er wollte keine Fragen beantworten, sondern befahl uns, Kerstin gesund zu machen, damit er sie wieder mitnehmen konnte." So leitete er die Suche nach der Familie ein.

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