Elektronisches Rauchen: Dampfen statt Qualmen! “Liquidshop mit 3.000 Geschmäckern”

So urteilte zumindest das Amtsgericht im thüringischen Erfurt, das am Mittwoch eine 25-Jährige freisprach.

Sie hatte einem Raucher ein Glas an den Kopf geworfen. Zuvor hatte die Studentin den 30 Jahre alten Mann mehrfach auf das Rauchverbot in einer Erfurter Diskothek hingewiesen. Als sie auf die Tanzfläche ging, habe sich der Mann erneut eine Zigarette angesteckt, sei aggressiv auf sie zugekommen, habe ihr den Rauch direkt ins Gesicht geblasen und provozierend gefragt, was sie denn nun machen wolle. Ihren anschließenden Glaswurf wertete das Gericht als gerechtfertigte Notwehr gegen eine Körperverletzung.

Die Lösung ist ganz einfach: Elektronisches Rauchen. Es wird auch als e-Rauchen oder e-dampfen bezeichnet. Tatsächlich ist es dampfen und nicht rauchen. Die wichtigsten Bestandteile der E-Zigarette sind: der Akku, der Verdampfer und der Tank, der dem Verdampfer Liquid zuführt, das es in einem guten Liquidshop oder e-Zigaretten Shop in den verschiedensten Geschmacksrichtungen gibt. Europas größter Shop für e-Zigaretten Liquid e-Cigar ist ideal.

Im Verdampfer, der mit dem Akku verbunden ist, befindet sich eine kleine Heizwendel. Per Tastendruck (manueller Akku) oder beim ziehen (automatischer Akku) am Mundstück der e-Zigarette, schaltet sich der Akku ein und versorgt eine Heizwendel mit Strom. Vom Prinzip arbeitet der Verdampfer also ähnlich wie ein herkömmlicher elektrischer Wasserkocher.

Die immer beliebtere Art, zu rauchen, lässt deshalb auch die Betriebsräte der deutschen Zigarettenindustrie den Verlust Tausender Arbeitsplätze befürchten. Sollte das EU-Parlament am kommenden Dienstag die neue Tabak-Produktrichtlinie beschließen, stünden auch bei Groß- und Einzelhändlern Jobs auf dem Spiel. Die Betriebsratsvorsitzenden von British American Tobacco, Reemtsma, Philip Morris und anderen Produzenten lehnten die Richtlinie am Dienstag in Berlin ab. Schärfere Warnhinweise seien nicht geeignet, Jugendliche vom Rauchen abzuhalten.

Das EU-Parlament soll am 8. Oktober über Änderungen wie die Einführung von Schockbildern auf den Schachteln, einheitliche Packungsgrößen, Mentholverbot und Rückverfolgungsmöglichkeiten für Tabakprodukte befinden. Damit sollen gerade Einsteiger vom Griff zur Zigarette abgehalten werden.