El País: “Angela Merkel ist schuld an Spaniens Schulden”

Zur Debatte über die Milliarden-Hilfen für das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland schreibt das Blatt aus Madrid in Gefolgschaft der spanischen sozialistischen Regierung am Dienstag:

"Die deutsche Regierung sträubt sich mit Unterstützung der französischen dagegen, dass die Übereinkommen zur Griechenland-Hilfe umgesetzt werden.

Damit bringt Berlin die Stabilität der gesamten Eurozone in Gefahr. Tragisch für die EU ist auch, dass der Weltwährungsfonds (IWF) gezeigt hat, dass er effektiver ist als die europäischen Institutionen.

Die Untätigkeit der EU hat schon jetzt hohe Kosten verursacht. Dies bekamen Länder wie Portugal, Irland, Italien oder Spanien zu spüren, die höhere Zinsen zahlen müssen.

Wenn die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel an ihrem Widerstand festhält und es keine Lösung gibt, wird alles noch viel schlimmer werden. Das Unbehagen in der Bevölkerung, das bisher vor allem den Banken als den Verursachern der Krise entgegenschlägt, breitet sich zunehmend auf die Institutionen der EU aus." 

"Spaniens Allgemeine Zeitung" meint dazu: "Wenn mit Untätigkeit und Widerstand gemeint ist, dass sich Politiker und Institutionen weigern, im Süden Europas einen Lebensstil zu finanzieren, den man sich dort selbst nicht leisten kann, wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger der zahlenden Länder Europas mehr von dieser "Untätigkeit".

Dass Spanien hohe Zinsen zahlen muss, liegt nicht an Angela Merkel, sondern an den hohen Schulden Spaniens. Und die haben die Spanier ganz alleine aufgenommen." (SAZ, dpa)

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Foto: Regierungonline (Kugler)

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