El Bulli stürzt vom Thron, dänische Kreativküche jetzt top

Ferran Adrià sinkt. Auf der Rangliste der Toprestaurants der Welt hat der katalanische Avantgardekoch  den ersten Platz an René Redzepi aus Kopenhagen verloren. 

Der spanische Vorreiter der Molekularküche wirkt müde und will sein Restaurant "El Bulli" in zwei Jahren schließen, er landete nun auf dem zweiten Rang der Top-50-Liste des britischen "Restaurant Magazine" .

Die nordische Kreativküche des Dänen mit vielen regionalen Zutaten hat in den vergangenen Jahren immer mehr Bewunderer gefunden.

Redzepis "Noma" lag im Vorjahr auf Platz 3 der Besten-Liste, hinter Adrià und dem britischen Molekularkoch Heston Blumenthal (jetzt 3.). Der Däne, dessen Vater aus Albanien stammt, erkochte sich den Ruf als Bester der skandinavischen Avantgardeküche mit der Entdeckung regionaler und lokaler Zutaten.

Gerühmt werden seine Babykarotten in einer essbaren Erde aus Malz, Haselnuss und Bier auf Wildkräuter-Creme. Er bringt auch Moos auf den Teller und kocht Langustinen mit Seegras und Austernemulsion. Das Fleisch des grönländischen Moschusochsen wird mit Milchhaut und Trüffelschaum zubereitet.

Und Deutschlands Drei-Sterne-Köche? Meisterkoch Harald Wohlfahrt muss einen Absturz hinnehmen: Er sackt von Platz 23 auf 47 ab.

Joachim Wissler vom "Vendôme" in Bergisch Gladbach rückt von Rang 25 auf Position 22 auf. Auf Anhieb erreicht das "Aqua" von Sven Elverfeld in Wolfsburg Platz 34. (SAZ, dpa)

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