Hofheim-Wallau (ots) –

– Mit der Initiative „Perspektiven stärken“ möchte IKEA in Deutschland rund 300 Menschen mit Fluchterfahrung den Weg ins Berufsleben ebnen.
– Ohne Angst zum Arzt: IKEA Deutschland unterstützt die Kampagne GleichBehandeln u.a. von „Ärzte der Welt“

„Zuhause in Hamburg“: Ein kurzer Film, zu sehen auf dem IKEA YouTube Kanal (https://youtu.be/3Srov85vx7o), zeigt, wie Hasan (28), vor sechs Jahren aus Syrien geflohen, in Hamburg eine zweite Heimat gefunden hat. Der studierte Agrarwissenschaftler und Handelsfachwirt arbeitet als Shopkeeper bei IKEA Altona und gibt einen privaten Einblick in sein neues Leben in Deutschland: beim Kochen und am Küchentisch mit Klara und Boris, die beide auch in Altona arbeiten.

Hasan ist einer von rund 80 Mitarbeiter*innen mit Fluchterfahrung, die seit 2016 voll sozialversicherungspflichtig in einer Festanstellung bei IKEA Deutschland arbeiten. Bis 2022 möchte IKEA mit der Initiative „Perspektiven stärken“ in Deutschland weiteren rund 300 geflüchteten Menschen ihren Weg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Dazu zählen Angebote wie Sprachkurse oder Kurse speziell für Frauen ebenso wie Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten.

Perspektivwechsel in der Narrative

„Gerade in diesen Zeiten ist es wichtiger denn je, sich um die Menschen zu kümmern, um Vielfalt und Integration“, sagt Nicole Peper, People & Culture Managerin IKEA Deutschland. „Dabei möchten wir auch die Narrative über geflüchtete Menschen ändern, in dem wir nicht über sie sprechen, sondern sie selbst, ihre Geschichten, Gedanken und Erlebnisse in den Mittelpunkt stellen.“

IKEA unterstützt die Kampagne GleichBeHandeln

Darüber hinaus engagiert sich IKEA auch gesellschaftspolitisch und unterstützt anlässlich des Tags des Flüchtlings am 24. September die Kampagne „GleichBeHandeln“. Ohne Angst zum Arzt zu gehen – das ist in Deutschland für Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus nicht möglich. Ein Bündnis von über 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen – darunter Ärzte der Welt, Gesellschaft für Freiheitsrechte, Amnesty International, die Diakonie, Pro Asyl und viele mehr – fordert den Gesetzgeber auf, den Paragraf 87 des Aufenthaltsgesetzes schnellstmöglich zu ändern und ruft alle Parteien auf, sich dafür einzusetzen. Die Petition und weitere Informationen zur Kampagne: www.gleichbehandeln.de.

Ansprechpartnerin für die Presse:

Simone Settergren
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Am Wandersmann 2-4
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Quelle: ots