Ecclestone will Alonso für Toyota – Spionage bei Renault?

Diese zwei Fragen aller Fragen in der Formel 1 könnten am Donnerstag beantwortet werden, wenn das Gericht des Welt-Rennverbandes FIA in Paris das Urteil in der Spionageaffäre zwischen Renault und McLaren spricht.

Werden die Franzosen nämlich empfindlich bestraft, wäre dies das Aus für Alonsos Engagement bei Renault – der Asturier wird wohl kaum für ein Team fahren wollen, dessen Fahrer in der kommenden Saison mit einem Punktabzug starten müssen. Oder für ein Team, das ihm weniger Geld bezahlen kann, weil es eine saftige Strafe abdrücken musste. Alles das droht aber Renault, wenn das Gericht den Eindruck bekommt, dass das Team McLaren ausspioniert hat.

Und noch eine andere, gewichtige Stimme des Weltrennsports hat laut der spanischen Presse seine Finger im Alonso-Spiel. Kein Geringerer als Bernie Ecclestone, Macher der Formel 1, möchte, dass Alonso in der kommenden Saison bei Toyota fährt. Die Japaner, die weltweit die meisten Autos verkaufen, haben nämlich angeblich die Nase voll von der Formel 1, die sie jedes Jahr einige hundert Millionen Euro kostet und wenig einbringt, schon gar keinen Ruhm.

Dies könnte sich ja mit Alonso ändern, so der clevere Bernie. Zumindest könnte er mit seinem Namen ein wenig Glanz in die Toyota-Hütte bringen und die finanzstarken Japaner bei Laune halten. Man darf gespannt sein, wer das Rennen um Alonso macht.