Drama auf dem Meer: 13 tote Afrikaner erreichen Gran Canaria

Ersten Angaben der Küstenwache zufolge wurde das Boot gegen 8.30 Uhr in Küstennähe der Gemeinde Mogán gesichtet. 

Offenbar befanden sich 55 Menschen an Bord.

Die Verletzten wurden noch am Strand medizinisch betreut. Kinder sind nicht unter den Opfern. 

18 Algerier vor Almería gesichtet

Derweil wurde rund 21 Meilen südöstlich von Cabo de Gata in der Provinz Alemería ein weiteres Boot mit 18 Algeriern an Bord gesichtet. Die Flüchtlinge konnten am Vorabend gerettet werden. 

Darunter befand sich ein Schwerverletzter, der mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus von Torrecárdenas transportiert wurde.

Immer wieder wagen Afrikaner in meist viel zu kleinen und nicht hochseetauglichen Booten die Überfahrt nach Europa.

Spanien zählt zu den Hauptzielen illegaler Einwanderer, im vergangenen Jahr starben nach Angaben der Organisation für Menschenrechte in Andalusien APDH-A 921 Flüchtlinge auf dem Weg nach Spanien.

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