Drag Queens, Muskeln, Plüsch: Madrid feiert den “Orgullo Gay”

Madrid wurde am Samstag stundenlang von einem lautstarken und farbenfrohen Fest in den Bann gehalten. 

Wie in jedem Jahr Anfang Juli feierte Madrids Gay-Community den Gay Pride, "Orgullo Gay“, der in diesem Jahr unter dem Motto "Schulen ohne Schränke" stattfand. 

"Aus dem Schrank kommen" ist die spanische Bezeichnung für "Outen". Mit dem Motto protestierte die Gemeinschaft gegen die Diskriminierung von homosexuellen Jugendlichen an Schulen. 

Der Protestzug, der eher einer Mischung aus Karnevalsumzug und Love Parade gleicht, startete um 18 Uhr an der Puerta de Alcalá und ging bis in die Morgenstunden. 

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Insgesamt 31 Karossen und hunderttausende von Menschen aus fünf Kontinenten pilgerten durch das Zentrum der spanischen Hauptstadt und belagerten Chueca, Spaniens erstes offizielles Gay-Viertel.

Immer wieder sah man junge Leute mit Protesttafeln wie "Repression ist Perversion", oder "Meine Freiheit sichert deine Freiheit", die friedlich an den Festivitäten des Gay Pride teilnahmen.

Auch viele Heterosexuelle nahmen aktiv am "Orgullo Gay" teil. Sie waren alleine oder mit der ganzen Familie gekommen und hatten ihren Spaß an der bunten Mischung auf der Straße. 

Besonders sehenswert waren wie immer die Drag Queens, die trotz 35 Grad mit viel Plüsch und Pump in 30 Zentimeter hohen Plattformschuhen auf den Straßen tanzten.

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