Wedel/Haar (ots) – Jährlich erhalten rund 7.000 Frauen im Alter von durchschnittlich 68 Jahren in Deutschland die Diagnose Eierstockkrebs – eine heimtückische Erkrankung, die sich häufig nur durch unspezifische Symptome bemerkbar macht und deshalb oft erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt wird. Jedes Jahr verfolgt der Welt-Eierstockkrebstag das Ziel, die Öffentlichkeit für diese Krebserkrankung zu sensibilisieren, darüber aufzuklären sowie Patientinnen und deren Angehörige zu unterstützen.

Eierstockkrebs kann verschiedene Ursachen haben. Dabei spielen häufig bestimmte (auch erbliche) Gen-Defekte eine Rolle. Eine sogenannte homologe Rekombinationsdefizienz (HRD) führt beispielsweise dazu, dass Schäden im Erbgut nicht mehr ausreichend repariert werden können. Dadurch kann die Entstehung von Krebs begünstigt werden. Eine HRD kann unter anderem durch das Vorliegen einer BRCA1/2-Mutation verursacht werden. Fast jede zweite Patientin mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs ist von einer HRD betroffen.

Die Fragen, die bei Diagnose und im Laufe einer Krebserkrankung auftreten, sind vielfältig. Diese können häufig nicht direkt und vollständig im Rahmen von ÄrztInnen-PatientInnen-Gesprächen geklärt werden – insbesondere in der Corona-Pandemie, in der persönliche Gespräche seltener stattfinden. Umso wichtiger ist es, PatientInnen ein umfangreiches und übersichtliches digitales Informationsangebot zur Verfügung zu stellen. Neben der Informationsplattform www.wegweiser-eierstockkrebs.de ist die neue Thea-App eine weitere digitale Unterstützung für Eierstockkrebs-Patientinnen: Thea steht für “Therapiebegleiter-Eierstockkrebs-App” und informiert rund um das Thema Eierstockkrebs.

Die Thea-App: eine zuverlässige Begleiterin für den persönlichen Therapieweg

Das Informationsangebot der neuen Thea-App ist für Patientinnen personalisierbar, sodass sie dieses auf ihre eigene individuelle Krankheitssituation anpassen können. Checklisten sowie leicht verständliche Videos, Artikel und Grafiken lotsen Patientinnen durch die einzelnen Stationen ihrer Erkrankung. Dabei bietet Thea zudem hilfreiche Tipps zum Umgang mit alltäglichen Herausforderungen u.a. in den Bereichen Psychologie, Bewegung und Ernährung und ist somit eine wertvolle Unterstützung für Patientinnen und Angehörige. “Es ist wichtig, dass PatientInnen und Angehörige umfassend über die Erkrankung und alle möglichen Behandlungsoptionen aufgeklärt werden. Neben ÄrztInnen-PatientInnen-Gesprächen können digitale Services wie Websites und Apps eine zusätzliche Stütze bieten und PatientInnen durch die Behandlung führen – zu jeder Zeit und überall. Mithilfe der Thea-App erhalten Patientinnen mit Eierstockkrebs Antworten auf ihre Fragen und Unterstützung bei schwierigen Entscheidungen im Alltag oder beim Arzt-Gespräch,” sagt Lisa Sintermann, Projektleiterin und Redakteurin der Thea-App, im Auftrag der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs.

Der digitale Therapiebegleiter ist eine Initiative der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs und der Pharmaunternehmen AstraZeneca und MSD Sharp & Dohme. Die App wurde in Zusammenarbeit mit ExpertenInnen aus Kompetenzzentren für die Behandlung von Eierstockkrebs in ganz Deutschland sowie bundesweiter Patientenorganisationen entwickelt.

Weitere Informationen zur Thea-App finden Sie auch unter www.thea-app.com. Thea steht für mobile Endgeräte kostenlos im Apple Appstore und Google Playstore zum Download zur Verfügung.

DE-35001/2021

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Quelle: ots