Die letzten Minuten der verunglückten Air France: Ein Horrorszenario

Das Blatt hat den letzten Funkkontakt und die automatischen Meldungen veröffentlicht, die aus dem Flugzeug gesendet worden sind, bevor es in den Ozean stürzte.

So habe der Pilot am Sonntag gegen 23 Uhr Ortszeit gemeldet, er fliege durch so genannte “CBs”. Dabei handelt es sich um elektrisch aufgeladene, dichte Wolken, in denen zudem schwere Gewitter und Stürme toben. 

Mit einer Windstärke von 160 Stundenkilometern müssen sich die Sturmböen gegen das Flugzeug aufgelehnt haben. 

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Doch es blieb nicht bei den Turbulenzen allein. Etwa zehn Minuten später haben gleich mehrere automatische Meldungen diverse Probleme gemeldet. 

Demnach habe sich der Autopilot abgeschaltet und die Kontrolle zur Stabilisierung des Flugzeuges sei ausgefallen. Mehrere Flugsysteme konnte man auβerdem nur noch eingeschränkt benutzen. 

Gegen 23.13 Uhr sind weitere Überwachungssysteme ausgefallen. Höhe, Flugrichtung und Geschwindigkeit wurden nicht mehr angezeit. Auch der wichtigste Flugcomputer an Bord und die Klappen der Tragflächen waren beschädigt. 

Um 23.14 wurde die letzte automatische Meldung aus der Unglücksmaschine geschickt. In der Kabine muss es zu einem Druckabfall gekommen sein, der das auβer Kontrolle geratene Flugzeug stark absacken lieβ. Dann fielen sämtliche Systeme und der Strom aus. 

Zu diesem Zeitpunkt stürzte der Airbus wahrscheinlich schon ins Meer.

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