Hamburg (ots) – In ihrer dieswöchigen Ausgabe präsentiert die Wochenzeitung DIE ZEIT die Ergebnisse der gemeinsam mit dem Bonner Briq-Institut durchgeführten repräsentativen Studie: “Was wissen die Deutschen über Wirtschaft?”

Das erste Resultat der landesweiten Telefonumfrage: Sie wissen im Schnitt erstaunlich wenig. Geht es um Fakten wie Inflation oder Wachstum, schätzen 28 Prozent der Bürger richtig. Auch bei Fragen zu grundlegenden wirtschaftlichen Konzepten liegen nur 42 Prozent richtig. Und geht es um die Belastung durch die Einkommensteuer und die Verteilung von Vermögen im Land, wissen lediglich 32 Prozent Bescheid.

Teilweise liegen die Antworten nicht nur knapp daneben, sondern fernab aller Realität. Bei der Inflation gingen die Schätzungen bis auf 60 Prozent hinauf, beim Wirtschaftswachstum ebenso. Eine solche Streuung deutet darauf hin, dass viele Deutsche fern der ökonomischen Realität stehen.

Doch wer genau weiß wenig über Wirtschaft? Auch dazu gibt die ZEIT-Studie Auskunft. Frauen haben demnach weniger wirtschaftliches Faktenwissen als Männer. Besonders eklatant ist der Unterschied beim Bildungsabschluss. Bürger ohne Abitur sind denen mit Hochschulreife deutlich unterlegen. Die Arbeitslosenquote zum Beispiel schätzen 49 Prozent der höher gebildeten Bürger richtig ein, aber nur 35 Prozent der weniger gebildeten. Mit dem Zinseszins und damit auch mit langfristigen Sparentscheidungen können 73 Prozent der Bürger mit Hochschulreife umgehen, aber nur 40 Prozent der Bürger ohne. Da die Gebildeten aber in der Regel auch die Wohlhabenden sind, ergibt sich ein deutliches soziales Gefälle beim Wirtschaftswissen – was wiederum wichtig ist, um ökonomisch voranzukommen, schreibt die ZEIT in dieser Woche.

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