Der besondere Charme: Landsitze auf den Kanaren

Mit ihrem ewigen Frühling locken sie jeden Herbst viele sonnenhungrige Urlauber. Golfer, Wassersportler, Wanderfreunde oder einfach nur Erholungssuchende finden hier was sie suchen. 

Abseits der lebhaften Urlaubszentren gibt es auf den Inseln noch ruhige und idyllische Orte zu entdecken. 

Ein leichter Wind weht aus dem Tal und bewegt sanft die Blätter der Orangen-, Papaya- und Avocadobäume. Sachte streicht er entlang der Plantage, streift die ziegelrote Finca mit ihren zierlichen weißen Fenstern und verliert seine letzte Kraft über dem Meer. 

Träge ist auch die Stimmung am Gartenpool und unter den schattigen Bogengängen des Fincahotels „Las Longueras“ (Bild). Hier, auf dem hundertjährigen Landsitz, mitten im fruchtbaren Tal von Agaete im Norden Gran Canarias, wird landestypisch Siesta gehalten.

Das Tal von Agaete gilt als das schönste Gran Canarias. Auf der Insel und Namensgeberin des gesamten Archipels gibt es schier unzählige Schluchten. Sternförmig ziehen sich die fruchtbaren Lebensadern vom höchsten Punkt der Insel aus, dem 1949 Meter hohen Roque Nublo, bis hinab an die Küste des Atlantiks.

Der Norden Gran Canarias gleicht einem grünen Paradies. Unberührt von dem Andrang in den Urlaubszentren im Süden liegen hier weitere wundervoll ruhige und authentisch restaurierte Landsitze wie etwa die „Hacienda del Buen Suceso“, ein prächtiges Anwesen aus dem 16. Jahrhundert. 

Auch der Sport kommt nicht zu kurz

Für Wanderfreunde und Mountainbiker sind die schon ab Dezember üppig blühenden Täler Gran Canarias heiß geliebtes Terrain für Trips ins bergige Landesinnere oder an abgelegene, menschenleere Strände. 

Vorbei geht es an den Plantagen freundlich grüßender Bauern und durch strahlend weiße Dörfer, in deren kleinen Tapas-Bars man kanarische Spezialitäten wie "Papas arrugadas con mojo“, runzelige Kartoffeln mit Soße, serviert bekommt. Die kleinen, mit sehr viel Salz gekochten Kartoffeln werden mit Kruste und Schale gegessen und passen perfekt zu den deftigen Fisch- und Fleischgerichten der bäuerlich geprägten kanarischen Küche. 

Sportliche Kontraste zum entspannten Finca-Leben bietet auch das Meer. Tauchen, Segeln, Windsurfen und sogar Wellenreiten ist vor Steilufern, an Sand- oder feinen Kiesstränden möglich. 

Selbst Tennis- und Golfprofis kommen zum Training auf die Kanareninsel. Das „Hotel Cortijo San Ignacio Golf“ vereint zwei Vorzüge in sich: Es ist ein typisches Landgut aus dem 18. Jahrhundert, das vom Grün eines großzügigen Golfplatzes umgeben ist. Weitere Golfplätze sind nur 35 Autominuten entfernt.

Inselhüpfen nach Teneriffa und La Palma

Gran Canaria ist leicht zu bereisen. Dank ihrer beinahe kreisrunden Form gelangt man selbst vom Landesinneren aus schnell an den nächsten Strand oder in die lebhafte Inselhauptstadt Las Palmas. 

Fast die Hälfte der Insel steht unter Naturschutz. Von den Häfen aus sind die Nachbarinseln Teneriffa oder La Palma leicht zu erreichen. 

Wer jetzt Lust auf Urlaub bekommen hat und von Ferien auf einer Finca träumt, findet auf dem Portal fincas&mehr ausgewählte Domizile auf den Kanaren. Alle Fincas, Haciendas, Cortijos, Paläste und Villen haben eine reizvolle Vergangenheit und geben Einblick in die Kultur und Geschichte des Archipels.