Hannover (ots) –

Die meisten Verantwortlichen in der Alten- und Krankenpflege haben verstanden, dass man mit Hilfe von Social-Media-Marketing viele Menschen und vor allem potenzielle Mitarbeiter erreichen kann. Allerdings schleichen sich dabei oft Fehler ein, die dazu führen, dass das Social-Media-Marketing nur wenig erfolgreich ist – und sich am Ende trotz aller Mühe niemand bewirbt.

„Ein Fehler, den ich sehr häufig sehe, ist die Verwendung von zu professionell wirkenden Fotos. Diese können dazu führen, dass die Besucher des Profils rasch ihr Interesse verlieren“, erklärt Recruiting-Experte Felix Hahnewald. Im folgenden Artikel verrät er sechs weitere Fehler, die Pflegebetriebe bei ihrer Social-Media-Strategie im Jahr 2022 unbedingt vermeiden sollten.

1. Fehlender Social-Media-Auftritt

Viele Arbeitgeber haben nach wie vor keinen Social-Media-Auftritt. Ein Fehler, denn in der heutigen Zeit begibt sich der Großteil der Bewerber online auf Jobsuche. Pflegebetriebe, die dort nicht als Arbeitgeber gefunden werden, bleiben für potenzielle Kandidaten unsichtbar. Jeweils ein Profil auf Facebook und Instagram sollten heutzutage zum Standard gehören.

2. Fokussierung auf Beiträgen

Regelmäßig Beiträge zu posten, ist eine gute Sache – allerdings werden diese Beiträge mit hoher Wahrscheinlichkeit nur von den Personen gesehen, die dem Betrieb bereits folgen. Wer seine Zielgruppe erreichen möchte, sollte sich daher möglichst breit aufstellen. Es gilt, Fachkräften ganz klar die Vorteile zu kommunizieren, die sie wirklich interessieren. Damit das gelingt, ist es notwendig, ein gewisses Gespür für die Wünsche möglicher Kandidaten zu entwickeln. Nur so können Pflegebetriebe sich von anderen Anbietern abheben und sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.

3. Fehlende Social-Media-Strategie

Ein klarer Social-Media-Plan ist unverzichtbar, wenn es darum geht, einen Pflegeanbieter in Richtung Bekanntheit, Markenaufbau und Mitarbeitergewinnung zu führen. Andernfalls besteht das Risiko, dass die Beiträge beliebig und irrelevant werden. Mindestens ebenso wichtig ist es, einen klaren Prozess zu verfolgen – so zum Beispiel, indem man als Arbeitgeber auf die Hürde verzichtet, direkt Bewerbungsunterlagen von potenziellen Kandidaten zu fordern. Oft führt das nur dazu, dass der Interessent sich anderweitig umsieht.

4. Verzicht auf Fotos

In der heutigen Zeit hat fast jeder Mensch ein Smartphone in der Hosentasche. Entsprechend ist es kein großer Aufwand, hin und wieder ein Bild mit einer kurzen Überschrift auf Social Media zu posten. Ob Event oder Mitarbeitergeburtstag: Potenzielle Mitarbeiter lieben es, zu erfahren, was momentan in der Einrichtung los ist – und so einen Blick hinter die Kulissen zu erhaschen. Wichtig ist, dass keine veralteten Fotos verwendet werden.

5. Fehlende Handlungsaufforderung

Auch in den sozialen Netzwerken sollte jeder Beitrag eine konkrete Handlungsaufforderung enthalten, die dem Bewerber einen klaren Prozess aufzeigt, über den er sich schnell und einfach bewerben kann. Geeignet ist zum Beispiel ein Link, der direkt zur Webseite oder Stellenanzeige führt.

6. Verzicht auf Werbekampagnen

Viele Pflegebetriebe verfügen zwar über eine durchdachte Social-Media-Strategie, investieren jedoch nicht regelmäßig in bezahlte Werbekampagnen – ein Fehler: denn mit bezahlter Werbung kann man Betrieben schnell und proaktiv zu exponentiellem Wachstum verhelfen. Durch das Tracking von Daten, Zahlen und Fakten ist es außerdem möglich, gewisse Kampagnenziele messbar und nachhaltig zu optimieren.

Über Felix Hahnewald:

Max Grinda und Felix Hahnewald sind die Geschäftsführer von FM Recruiting. Mit ihrer Agentur unterstützen sie Pflegeunternehmen dabei, dem sich zuspitzenden Mangel an Fachkräften zu trotzen und mehr qualifizierte Bewerbungen zu generieren. Mit ihrer 4S-Methode erhalten ihre Kunden planbar und zuverlässig mehr Bewerbungen von qualifizierten Fachkräften aus ihrer Region, die an einem guten Arbeitgeber interessiert sind. Weitere Informationen unter: https://fm-recruiting.de/.

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Max Grinda und Felix Hahnewald
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