Das Spanische System – ein Exportschlager?

Ob diese Absageflut förderlich für den sportlichen Stellenwert dieses Duells war, darf bezweifelt werden. Dennoch erhofft sich Bundestrainer Jogi Löw neue Erkenntnisse aus diesem Spiel:

So testete er erstmals das sogenannte „Spanische System“. Die Spanier, die am Mittwoch in Panama zum Länderspiel antreten mussten, spielten während der EM ein neuartiges System, bei dem es keinen echten Stürmer gibt. Bei den Spaniern fungierte damals Cesc Fabregas als „falsche 9″.

Die „falsche 9″ – der Alptraum für die gegnerische Defensive

Als falsche 9 bezeichnet man einen Spieler, der zwar offiziell als Stürmer aufgestellt ist, sich allerdings immer wieder aus dem Sturm ins Mittelfeld zurückfallen lässt, um so Überzahl im Mittelfeld zu schaffen. Mit dieser Taktik wird die gegnerische Defensive vor große Probleme gestellt. Denn folgen sie der „falschen 9″ um diese zu decken, öffnen sie ihren Verteidigungsverbund und schaffen so Räume in die die gegnerische Mannschaft hineinstoßen kann. Halten sie hingegen ihre Position, haben sie niemanden zu decken und der Gegner dadurch eine Überzahl auf dem restlichen Feld.

Bei der deutschen Mannschaft sollte gegen die Niederlande nun  Marco Reus zum ersten Mal als „falsche 9″ aufgestellt werden. Jogi Löw schwebte diese Variante in seinem System schon länger vor. Nun hatte er in dem relativ bedeutungslosen Spiel gegen die Niederlande die Chance dieses System unter Wettbewerbsbedingungen zu testen.

Schöner Saisonausklang für Deutsche Fußballfans

Zudem bietet sich für wettbegeisterte Fußballfans dieses Jahr zum letzten Mal die Chance auf ein Spiel der Nationalmannschaft zu wetten. Auf mybet.com hat man dazu beispielsweise die Möglichkeit. Für die Fußballfans ist dieses Spiel sicherlich von größere Freude als es für die Verantwortlichen der Spieler stellenden Clubs ist, herrscht zwischen der Niederlande und Deutschland doch eine große Rivalität wenn es um Fußball geht.