Dana Schweiger: Casting für neuen Mann? “Ich bin altmodisch!”

„Ich und vier Kinder – ich wüsste nicht, wer diesen Job würde machen wollen. Das ist für einen Mann schnell zu viel“, seufzte die Ex von Schauspieler Til Schweiger (48) im Interview mit ‚Closer‘ und lachte: „Vielleicht sollte ich ein Casting veranstalten.“

Vor sieben Jahren trennten sich die Schweigers, bis heute sind sie auf dem Papier miteinander verheiratet. Ihre vier Kinder treten langsam in die Fußstapfen ihres schauspielernden Vaters (‚Der Eisbär‘).

Es ist nicht so, dass Dana Schweiger nicht nach einer neuen Liebe Ausschau hält. Nur die modernen Männer machen der Designerin Probleme: „Ich habe das Gefühl, dass Männer heutzutage gar nicht mehr bereit sind, den ersten Schritt zu machen. Vielleicht bin ich zu altmodisch, aber ich erwarte von einem Mann, dass er mich zum Essen ausführt und einlädt. Stattdessen fragen sie mich auf Partys, ob ich noch mit zu ihnen nach Hause will. Das kommt für mich überhaupt nicht infrage“, klagte die Geschäftsfrau.

Im Grunde genommen bleibt der Beauty auch wenig Zeit für einen Mann – zwischen vier Kids und ihrer vielseitigen Arbeit kommt die Powerfrau ganz schön ins Straucheln. „Es ist superschwer und nicht nur eine Frage der Organisation“, betonte Schweiger offen. „Man braucht Geld, um sich Hilfe leisten zu können. Und viele Mütter können sich das eben nicht leisten. Ohne Hilfe ist der Spagat nicht zu meistern. Um sieben Uhr aufstehen, die Kinder zur Schule bringen, den Haushalt machen, einkaufen, kochen und nachmittags dann Hausaufgaben machen. Wie stellen sich die Leute das vor, wann soll man da noch einem Job nachgehen? Wenn man aber nicht arbeitet, wird man immer noch ‚nur‘ als Hausfrau bezeichnet. Als sei das weniger wert als ein Beruf.“

Sie selber hat eine Haushaltshilfe und einen Koch, die einspringen, wenn Not am Mann ist. So kann Schweiger nicht nur für ihr Label ‚bellybutton‘ Umstandsmode kreieren, sondern auf dem Pay-TV-Kanal glitz auch ihre Sendung ‚Simply Dana‘ moderieren. Ein schlechtes Gewissen bleibt trotz der guten Versorgung ihrer Kids nicht aus: „Ich glaube, das haben alle arbeitenden Mütter. Auf der einen Seite wegen der Kinder, weil man Angst hat, dass man nicht genug Zeit mit ihnen verbringt und sie zu kurz kommen. Auf der anderen Seite auch der Arbeit gegenüber, weil man sich mehr einbringen müsste“, erklärte Dana Schweiger die Zwickmühle, in der sie sich sieht.