Dakota Fanning gegen Facebook und Twitter: “Es gibt so viele Gaukler da draußen!”

Die Schauspielerin (‚Krieg der Welten‘) gehört zu der erfolgreichen jungen Hollywood-Garde, aber sie möchte sich nicht wie andere Kollegen mitteilen. „Ich brauche es wirklich nicht, dass ich den Leuten sagen muss, wo ich bin und was ich mache. Viele Leute wollen ihre Privatsphäre und sagen dann trotzdem, wo sie sind“, lachte Dakota Fanning im Interview mit ‚Wonderland‘. „Das ist nicht meine Welt. Ich benutze Twitter und Facebook nicht und werde es auch nie tun. Es gibt so viele Gaukler da draußen. Es gibt schon so viele Dakota Fannings bei Twitter für alle.“

Die Blondine fing schon sehr früh mit ihrer Hollywoodkarriere an, aber sie fand nie, dass sie ein Kinderstar sei: „Ich habe mich nie als Kinderstar gesehen, das hat sich schon komisch für mich angehört. Ich habe einfach gedacht, dass ich eine Schauspielerin mit sechs und sieben Jahren bin – dass ich eben ein Kind bin, das schauspielert.“

Die Amerikanerin hatte 2001 ihren Durchbruch an der Seite von Sean Penn in dem Film ‚Ich bin Sam‘. Das Drama handelte von einem geistig behinderten Mann, der um das Sorgerecht für seine kleine Tochter kämpft. Für ihre Rolle wurde Fanning damals für einen Preis der Schauspielgewerkschaft nominiert und war damit die jüngste Darstellerin, die diese Ehre zukam. Die Schöne hat nur gute Erinnerungen an das Projekt: „Wenn man sich so jung bei etwas so Zuhause fühlt, wenn man es mag, dass man gefilmt wird, wenn man jemanden anderes spielt – dann bedeutet das auch, dass man dorthin gehört. So sehe ich diesen Film – als den Moment, in dem ich begriffen habe, dass ich das für immer machen könnte“, erinnerte sich Dakota Fanning mit Freude an ihre Anfänge in Hollywood.