Cristina verprügelt und verblutet: “Bitte keine Hexenjagd!”

Das Motiv blieb auch am Dienstag noch unklar. Die beiden Teenager sollen sich öfter gestritten haben und dabei auch handgreiflich geworden sein.

Der Staatsanwalt legte der am Wochenende festgenommenen 14-Jährigen Mord zur Last. Im Polizeiverhör habe sie weder Reue noch Schuldgefühle gezeigt, hieß es. Der Ermittlungsrichter ordnete Jugendarrest an.

Die Leiche der 13 Jahre alten Cristina war am Samstag auf dem Gelände einer verlassenen Kalkbrennerei in der Ortschaft Seseña nahe Toledo gefunden worden. Vier Tage zuvor war das Mädchen spurlos verschwunden.

Die Obduktion ergab, dass die Schülerin in dem trockengelegten Brunnen als Folge einer Schnittwunde im Handgelenk verblutete. Die Polizei schließt nicht aus, dass die mutmaßliche Täterin Cristina diese Verletzung zufügte, bevor sie das Mädchen in die Tiefe schubste.

Der Bürgermeister Sesenas mahnte zur Ruhe: "Bitte keine voreiligen Schlüsse ziehen, sonst haben wir hier eine Hexenjagd." (SAZ, dpa)

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Foto: efe