Cristina beerdigt, Mitschülerin gesteht: “Ich habe sie getötet”

Die Leiche der 13 Jahre alten Cristina war am Samstag auf dem Gelände einer verlassenen Kalkbrennerei in der Ortschaft Seseña (16.000 Einwohner) nahe Toledo gefunden worden. Vier Tage zuvor war das Mädchen spurlos verschwunden.

Die Schülerin sei als Folge ihrer schweren Verletzungen verblutet, meldeten Medien am Montag unter Berufung auf den Obduktionsbericht. Wenn sie rechtzeitig gefunden und ärztlich versorgt worden wäre, hätte sie vermutlich überlebt, hieß es. Die festgenommene 14-Jährige wies die Vorwürfe zurück. Es habe sich um einen Unfall gehandelt.

Beide Mädchen besuchten in Seseña die selbe Schule. Sie sollen sich öfter gestritten haben. Nähere Details wurden nicht bekannt. Der zuständige Ermittlungsrichter verhängte eine Informationssperre.

Seseñas Bürgermeister Manuel Fuentes Revuelta warnte vor voreiligen Schlüssen: "Dies könnte eine Hexenjagd auslösen." An der Trauerfeier für Cristina nahmen am Montag in dem Ort etwa 1.000 Menschen teil. (SAZ, dpa)

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Foto: efe