Cristiano Ronaldo: Vertreibt ihn die Steuer aus Madrid?

Das Gesetz sicherte ausländischen Top-Sportlern seit dem Transfer David Beckhams nach Madrid zu, statt 43 Prozent Steuern nur 24 Prozent zu zahlen – jedenfalls wenn sie mehr als 600.000 Euro verdienten.

Damit wollte man die spanische Liga attraktiver machen. Weil Spanien in der Krise ist, wurde es nun gestrichen.

Um die News vom neuen Gesetz zu bebildern, wurden im spanischen Fernsehen die Gesichter von Cristiano Ronaldo und Lionel Messi gezeigt. Viele Fans sind besorgt: Treibt das neue Steuergesetz den Star von Real Madrid aus dem Land?

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Fakt ist: Die Gesetzesänderung gilt nicht rückwirkend, sondern nur für neue Verträge, die ab 1. Januar 2010 geschlossen wurden. In den kommenden fünf Jahren bleibt es für Cristiano Ronaldo, Messi, Real Madrid und den FC Barcelona bei 24 Prozent Steuern – und für Ronaldo bei rund 13 Millionen Euro netto im Jahr.

Dass die Gesetzesänderung ausgerechnet mit Bildern von Cristiano Ronaldo und Messi illustriert wurde, hat also viel mit der Beliebtheit der beiden Stars zu tun, und weniger mit der Realität.

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