Cristiano Ronaldo: Ultras feiern Mourinho, Bernabeu feiert CR7! “Nur für Hartgesottene”

Denn das letzte Spiel Mourinhos für Real Madrid war wie die komplette Saison: Eher schlecht, nur für Hartgesottene zu genießen.

Cristiano Ronaldo saß wie Iker Casillas auf der Tribüne, Mourinho wollte den Kapitän nicht mitspielen lassen. Der leicht angeschlagene CR7 wurde vor dem Spiel für seine Saisonleistung von der Krankenkasse „Sanitas“ offiziell geehrt, das Stadion gab tosenden Beifall.

Und das Spiel? Nach einem emotionslosen Gekicke stand es zwar am Ende 4-2 für Real, aber Stimmung kam im Bernabeu-Stadion nur auf, wenn es galt, Mourinho entweder zu bejubeln (Ultras) oder auszupfeifen (einige andere). Die schweigende Mehrheit schaute gelangweilt zu.

Fakt ist: Nach null Titeln in diesem Jahr hat Real nach Barcas Sieg gegen Malaga auch seinen 100-Punkte-Ligarekord aus der Vorsaison verloren. Barca schaffte ebenso wie Real 32 Siege. Und Real steht vor einem Neuanfang. Wirklich vermissen wird Mourinho wohl niemand … auch nicht CR7.

Bereits vor dem Spiel hatte sich Mourinho von den Fans verabschiedet. «Ich wünsche allen Madridistas viel Freude in der Zukunft. Ich bedanke mich für die Unterstützung vieler Fans und respektiere die Kritik der anderen (…) Hala (Auf geht’s) Madrid!», schrieb der 50 Jahre alte Fußball-Lehrer nach der titellosen Spielzeit in einem kurzen Kommuniqué auf der Homepage des Vereins.