Krieg zwischen Real Madrid und Manchester United: Tsunami ohne Ende!

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Während sich Real Madrid und Manchester United weiter darum streiten, wer denn nun den Transfer von David de Gea und Keylor Navas vermasselt hat, hält Cristiano Ronaldo die Füße still. Schließlich kam er einst für 96 Millionen Euro Ablöse von United zu Real. Auch damals war der Transfer umkämpft. Allerdings setzte sich die Erkenntnis durch: Wenn Real Madrid einen Spieler wirklich haben will, bekommen die Spanier auch ihren Willen. So oder so.

Wenig wahrscheinlich ist deshalb, dass es beim Transfer von De Gea anders gewesen sein soll. Stattdessen setzt sich die Meinung durch: Real hat am Ende De Gea gar nicht mehr gewollt. Und brauchte nur einen Sündenbock, um sich aus der Sache heraus zu winden. Dieser Sündenbock ist jetzt United. In England wettert man am Mittwoch folgerichtig gegen das Management von United, wo seit Wochen David de Gea auf der Tribüne sitzt, während sein Ersatzmann Romero Fliegen fängt und haltbare Bälle ins Netz lässt.

Figo, Zidane, Ronaldo, Cristiano Ronaldo, Kaka …

So schreibt es auch die Zeitung “Marca” aus Madrid am Mittwoch. Demnach sei es wenig plausibel, dass Reals Präsident Florentino Perez, der in mehr als zehn Jahren Amtszeit schon Spieler im Wert von mehr als einer Milliarde Euro geholt hat (darunter Figo, Zidane, Ronaldo, Cristiano Ronaldo, Kaka, James), an zu spät geschickten Faxdokumenten scheitern könnte. So aber stellt es nun Manchester United dar. Und die Presse in England und Spanien. Augenscheinlich hat sich Perez wie ein dummer Junge angestellt. Kaum zu glauben. Sagt Marca. Sagt auch der gesunde Menschenverstand. Zumal der Berater von De Gea ebenfalls kein Dummkopf ist: Jorge Mendes ist ganz im Gegenteil der erfolgreichste Spielerberater der Welt – unter anderem auch von Cristiano Ronaldo. Er hat also Erfahrung beim Transferieren von Spielern Uniteds zu Real.

Warum Perez jetzt dennoch im Zwielicht steht, ist die Frage. Plausibel scheint, dass der Präsident am vergangenen Samstag beeindruckt miterleben musste, wie das komplette Bernabeu-Stadion den Namen Keylors skandierte, als der beim 5-0 gegen Betis Sevilla einen Elfmeter hielt. Das gleiche Stadion, das selbst einen Cristiano Ronaldo bei vergebenen Chancen gnadenlos auspfeift. Keine Frage: Keylor ist der neue Publikumsliebling der Fans von Real Madrid, in den letzten Umfragen hatte der Mann aus Costa Rica Zustimmungswerte von 90 Prozent und mehr. Ein Phänomen, dem sich auch und gerade Perez nicht verschließen wollte (oder konnte).

Martunis wird Profi …

Fakt ist: Keylor Navas bleibt in dieser Saison der Stammkeeper in Madrid, David de Gea muss noch ein Jährchen in Manchester spielen. Danach darf er ablösefrei wechseln. Zu Real Madrid?

Dort kann sich Cristiano Ronaldo über die Kapriolen seiner beiden Clubs nur wundern. Derweil empfing CR7 einen ganz besonderen Fan: Martunis, einer der Überlebenden des Tsunamis 2004 in Indonesien – den man mit einem Trikot Portugals fand. Und der jetzt im Trainingslager der Portugiesen von Ronaldo empfangen wurde. Schon gleich nach dem Unglück hatte Ronaldo finanziell geholfen, der Familie von Martunis wieder auf die Beine zu helfen. Seither verbindet sie eine besondere Beziehung. Martunis plant derzeit sogar, selbst Fußballprofi zu werden. Seine Ausbildung macht er, wo könnte es anders sein, im Fußballinternat von Sporting Lissabon. Dort, wo einst auch Cristiano Ronaldo seine ersten Sporen verdiente …

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