Cristiano Ronaldo schockt Luis Suarez: Pichichi forever, acht Tore gegen (Espanyol) Barcelona!

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19 Tore, genauso viele wie Luis Suarez vom FC Barcelona. Keine Frage: Cristiano Ronaldo ist wieder da, wo er seiner Meinung nach hingehört. An der Spitze der spanischen Torjägerliste. Wird der alte Pichichi auch der neue Pichichi (wie der Torjäger Nummer eins in Spanien genannt wird)?

Fakt ist, dass Ronaldo beim 6-0 Real Madrids gegen Espanyol Barcelona nicht nur drei Tore schoss. Sondern sein 4-0 erinnerte an die besten Zeiten des Portugiesen im Dress Reals. Von königlichem Abgesang wie Wechselgelüsten in Richtung Manchester oder Paris – oder gar einem drohenden Karriereende wegen körperlicher Probleme, wie oft gehört – war nichts zu sehen.

Wie sich Ronaldo bei besagtem 4-0, seinem zweiten Tor am Sonntag, den Ball schnappte, zwei Gegenspieler aussteigen ließ

und dann mit links aus 16 Metern den Ball ins Netz donnerte, war schon eine Attraktion. Auch wenn, wie die Zeitung “Marca” per Fotobeweis nachwies, Ronaldo zum Zeitpunkt des eigentlich verunglückten Passes von James (auf Karim Benzema) im Abseits stand. Davor versenkte er einen an ihm selbst verschuldeten Elfmeter, Tor Nummer drei fiel per Kopfball. Kompletter geht es nicht. Und die Zeitung “Sport” aus Barcelona jammert: weil Espanyol, obwohl diesmal extrem ersatzgeschwächt, zwar gegen Barca aggressiv spiele, gegen Real aber wohl absichtlich nicht. Eine Verschwörung. Wie immer eigentlich.

Nach dem Kick gab sich Ronaldo mitteilsam, längere Interviews als dieses hatte man lange nicht mehr von ihm unmittelbar nach einem Spiel gesehen und gehört. Seine Worte: “Das Team arbeitet derzeit sehr gut, in den letzten drei Wochen hat man das gemerkt, die Resultate auf dem Rasen stimmen auch.”

“Wir mussten einfach mehr und härter arbeiten, ich selbst und alle anderen auch…”

Bislang allerdings nur im Stadion Santiago Bernabeu – wenn man das mühsame 1-1 vergangene Woche bei Betis Sevilla nicht vergessen möchte. Ronaldo zu dem neuen Wind, der unter dem neuen Coach Zinedine Zidane in Madrid weht: “Wir mussten einfach mehr und härter arbeiten, ich selbst und alle anderen auch. Wir haben jetzt wieder eine positive Richtung in unserem Denken. Die Vorbereitung im Sommer war nicht sehr gut, wir mussten viele Reisen unternehmen. Zizou macht jetzt einige Dinge anders, in dieser Richtung müssen wir weiter gehen.”

Dass er selbst acht seiner 19 Tore gegen Espanyol erzielte (schon im Hinspiel machte er bei einem 6-0 sogar fünf Tore) wollte Ronaldo nicht überbewerten: “Wir haben eben gut gespielt und hoch gewonnen. Gegen Betis gab es ein intensives Spiel, das war etwas ganz anderes.” Auf die Vorwürfe aus der Presse, man hätte ja auch noch viel mehr Tore gegen Espanyol schießen können, sagte Ronaldo: “Jedes Team der Welt lässt ein wenig nach, wenn es so früh so hoch führt, das ist ja normal. Und das ist uns heute auch passiert, aber wir haben immer gut gespielt. Ich bin sehr zufrieden mit meinen Toren, aber besonders freut mich der Sieg für das Team. Tore fallen da fast von alleine.”

Dennoch haben viele Beobachter die Liga schon abgeschrieben, der FC Barcelona liegt nach seinem mühsamen 2-1 gegen Atletico Madrid weiter vier Punkte vor Real, bei einem Nachholspiel in Gijon am 17. Februar weniger. De facto sind es also wohl sieben Punkte Unterschied. Ronaldo dazu: “Wir dürfen nicht an Barcelona denken, auch nicht an Atletico, die spielen auch gut. Wir müssen arbeiten, es bleiben noch viele Spiele in der Liga übrig. Wir sind aktuell hinten dran, aber man wird am Ende sehen, wo wir stehen.”

Bleibt im Klartext also die Champions League, wo es bald gegen den AS Rom geht. Ronaldo: “Wir werden sehen, wie es uns ergeht, wenn wir gegen richtig starke Gegner spielen müssen. Es gibt generell keine leichten Gegner mehr, ich glaube nicht daran, dass es leichte Spiele gibt. Man muss immer kämpfen.”

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