Cristiano Ronaldo raus, Spanien feiert Villas Abseitstor

Dann kam Llorente, Spanien schoss ein Abseitstor – Portugal war erledigt. Auch Cristiano Ronaldo, der blass und unauffällig spielte, konnte nichts mehr ausrichten.

Portugals Trainer Carlos Queiroz gab sich staatsmännisch: "Wir haben alles gegeben, es war nicht unser Tag."

Dabei hätte seine Taktik durchaus funktionieren können: Hinten keine Chancen zulassen, vorne durch Cristiano Ronaldo und Almeira Nadelstiche setzen. Leider sah der Schiri wieder einmal nicht genau hin.

Wie meistens ignoriert die spanische Presse eine zweifelhafte Entscheidung zugunsten der eigenen Mannschaft, gefeiert wird einzig David Villas 41. Tor im Nationaldress.

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Dass Portugal ohne reguläres Gegentor bei dieser WM nach Hause fahren muss, bleibt unerwähnt. Umso lauter sollte es Cristiano Ronaldo sagen: "Dieses Tor war ganz klar Abseits."

Falls er zum Reden zu schlecht gelaunt ist, was verständlich wäre, sagt es Spaniens Allgemeine Zeitung: Es ist eine Schande, aber nach Deutschland und Argentinien wurde nun auch Europameister Spanien durch eine krasse Fehlentscheidung auf die Siegerstraße gebracht.

Moralischer Sieger auch dieses Spiels: der Videobeweis. Wie es heißt, soll FIFA-Boss Blatter umdenken, die Skandalschiris Roberto Rosetti und Jorge Larrionda wurden bereits nach Hause geschickt.

Blatter entschuldigte sich gar bei England und Mexiko. Jetzt ist Cristiano Ronaldo dran. (Foto: Mundodescargas)