Real Madrid: PSG zahlt 300 Millionen Euro für CR7, Benítez soll Barca bremsen

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Das war zu erwarten. Kaum hat Real Madrid Trainer Carlo Ancelotti entlassen, gibt es neue Gerüchte um einen baldigen Abgang von Cristiano Ronaldo.

Fakt ist, dass die Meinung des Portugiesen bei Real nicht wirklich gefragt ist. Im Gegensatz zum FC Barcelona, wo man allem Anschein nach Lionel Messi vor wichtigen Fragen zu konsultieren pflegt. Nach der Krise des Teams im Winter, als Barca bei Real Sociedad San Sebastian verloren hatte, erklärte zum Beispiel Präsident Josep Bartomeu: “Unser Chef ist Leo Messi.” Und nicht etwa Trainer Luis Enrique.

Bei Real hatte CR7 noch vor wenigen Tagen erklärt: “Ich hoffe, ich kann weiter mit Ancelotti arbeiten.” Der Italiener wurde darauf prompt entlassen.

125 Millionen Euro Ablöse

Wie die Zeitung “L’Equipe” meldet, will Paris Saint Germain die Situation ausnutzen. Angeblich, so das spanische Blatt “As”, stehen 125 Millionen Euro für die Ablöse zur Verfügung, um Ronaldo in die Hauptstadt Frankreichs zu lotsen. Inklusive Gehalt von Cristiano sowie Steuern könnte sich das Gesamtpaket für PSG am Ende auf 300 Millionen Euro summieren. Kein Problem natürlich für Scheich Nasser Al-Khelaifi, Besitzer und Präsident des Clubs.

Ein kleines Problem allerdings gibt es aber dennoch. Denn noch gilt das so genannte Financial Fair Play der UEFA, das die etablierten Clubs in Europa vor den neureichen Vereinen russischer oder arabischer Magnaten schützen soll. Die dürfen aktuell nur 70 Prozent ihrer Einnahmen in Spielergehälter stecken, und sie dürfen sowieso nicht mehr Geld ausgeben, als sie durch Fußballgeschäfte einnehmen. Geschenke ihrer Besitzer dürfen sie nicht annehmen.

Financial Fair Play kippt

Mit einer Lockerung dieser Regel ist allerdings bald zu rechnen – das Financial Fair Play gilt allgemein als rechtswidrig. Auf dem freien Markt, so viel scheint sicher, ist mehr möglich als die UEFA (und ihre maßgeblichen Clubs) zulassen wollen, um ihre Pfründe zu sichern.

Wegen des noch unsicheren Verfallsdatums des Financial Fair Play, so die AS, könnte das Geschäft mit Cristiano Ronaldo vielleicht erst im kommenden Sommer über die Bühne gehen. Kaum anzunehmen jedenfalls, dass man einen Star wie CR7 im schmuddeligen Winter-Transferfenster holen will. Denn CR7 könnte so für seinen neuen Club nicht die Champions League gewinnen – sein erklärtes Ziel.

Real will kämpfen

Reals Präsident Florentino Pérez, der in der Vergangenheit mit seinen stetigen Lobeshymnen auf Gareth Bale auffiel, will von Problemen derzeit nichts wissen. Er erklärte jetzt: “Wir werden uns sehr bald wieder erheben, mit mehr Kraft als je zuvor. Wir sind Real Madrid.”

Florentino weiter: “In diesem Club weiß man, dass man ein Spiel nie verloren geben darf, man muss bis zum letzten Moment kämpfen. Und wenn die Resultate nicht die erwünschten sind, muss man mit noch mehr Kraft kämpfen. Nur so haben wir bislang unsere Erfolge erreicht, auch solche die unmöglich schienen.”

Die unmögliche Mission für Rafa Benitez, den neuen Coach, lautet: Barca bremsen. Denn der FC Barcelona steht nach dem Gewinn des Triples auf dem Gipfel im spanischen Fußball, kann mit den kommenden drei Titeln im spanischen sowie europäischen Supercup sowie bei der Club-WM alle sechs möglichen Titel in einer Saison holen. Zuletzt gelang das Barca 2009 unter Pep Guardiola. Und Reals Trainer Manuel Pellegrini musste gehen, José Mourinho kam. Wie es wohl Rafa Benítez ergehen wird? Und das möglicherweise ohne Cristiano Ronaldo …

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