Mysteriöse Marokko-Reise verprellt Real Madrid, CR7 fröhlich! “Deal perfekt, vielen Dank”

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Was hat es mit der geheimnisvollen Reise von Cristiano Ronaldo nach Marokko auf sich? Angeblich war sie von Real Madrid und Trainer Zinedine Zidane verboten. Aber CR7 macht keinen Hehl daraus, dass er sich in den zwei freien Tagen nach dem Sieg gegen Espanyol Barcelona offenbar köstlich amüsierte. In Marokko.

Jedenfalls zeigt sich Cristiano Ronaldo bei seiner Rückkehr lachend auf dem Flughafen vor seinem eigenen Düsenjet, den er sich vor wenigen Monaten laut der spanischen Presse extra deshalb zulegte, um auch bei wenigen Tagen Freizeit so oft wie möglich nach Marokko zu fliegen. Sein Sohn Cristiano Junior sowie seine Mutter waren wie immer (jedenfalls wie so oft) auch mit dabei. Und Ronaldo zeigt im Internet auch Fotos mit Junior und Sonnenhut, er selbst posiert im feinen Zwirn vor einem Luxusdomizil.

Angeblich, so berichtet die Zeitung “Sport” aus Barcelona, war die Reise aber untersagt. Kein Geringerer als Reals Präsident Florentino Pérez höchstpersönlich soll die Angewohnheit seiner Stars, jede freie Minute auf dem Sprung zu verbringen, mächtig ärgern. Verdenken kann man es dem Baulöwen nicht. Schließlich vergaßen die Profis zuletzt nicht, ihre phasenweise schlechten Spiele unter dem mittlerweile entlassenen Ex-Trainer Rafa Benitez mit dem Hinweis zu rechtfertigen, sie hätten in der Vorbereitung auf die laufende Saison im Sommer weniger trainiert als dies nötig gewesenwäre. Schließlich, so das Argument, sei man ständig auf Reisen gewesen. Um Geld für die Clubkasse zu verdienen, natürlich. Und deshalb habe die Fitness in der Vorrunde zu wünschen übrig gelassen.

Ob Ronaldo in Nordafrika einen neuen Club sucht?

Allerdings, das vergaßen sie zu sagen: Geld, das anschließend auf ihre Konten fließt. Und das ein Club wie Real Madrid nun einmal braucht, um teure Fußballer zu bezahlen. Die wohl kaum für Real kicken würden, wenn man dort ausschließlich um die Ehre kämpfen müsste. Und als Gipfel, mag sich Perez gedacht haben, hüpfen dieselben Spieler eben in jeder freien Minute selbst in einen Flieger, um Familie oder Freunde zu besuchen. Solche Reisen zählen offenbar nicht als Reisen, sondern als Notwendigkeit.

Deshalb also das Verbot. Woraus sich CR7, so die Moral der Geschicht’ in “Sport”, nicht viel machte. Wo doch selbst Kapitän Sergio Ramos seine geliebten Reisen ins heimische Sevilla unterlassen habe, um Perez nicht zu provozieren, wie das Blatt genüsslich berichtete. Fakt ist: Die “Sport” lässt seit Jahren keine Gelegenheit aus, um einen Bruch zwischen Real und Ronaldo zu konstatieren. Zuletzt tat man dies anlässlich diverser Gerüchte um einen baldigen Abgang Ronaldos aus Madrid. Ob es diesmal gelingen wird?

Die Bildunterschrift unter seinem zur Schau gestellten Kurztrip nach Marokko liest sich jedenfalls kryptisch genug, um Spekulationen anzuheizen. Sie lautet: “Geschäft perfekt, Danke Marokko.” Was gemeint ist? Ob Ronaldo in Nordafrika einen neuen Club sucht? Wohl kaum. Was also steckt dahinter? Und wieso macht Ronaldo so genüsslich öffentlich, was offenbar ausdrücklich verboten war?

Fakt ist, dass die Spieler Reals am Montag und Dienstag freie Tage genossen. Schließlich ist die Copa del Rey für Real schon vorbei, die Champions League steigt erst in zwei Wochen. Das nächste Spiel für Real und Ronaldo steigt am Sonntag gegen Granada. Uhrzeit: 20 Uhr 30.

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