Cristiano Ronaldo: Mourinho ätzt, Bale spielt Golf, Griezmann lauert! “Nichts getan zum Euro-Sieg”

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Wie nicht anders zu erwarten, hat Cristiano Ronaldo seine Ferien verkürzt und weilt schon wieder in Madrid. Genug Swimming Pool, genug Yachturlaub, genug Badestrand. Jetzt wird wieder geschuftet, um in Form zu kommen. Es steht schließlich viel auf dem Spiel. Unter anderem sein vierter Goldener Ball als bester Fußballer der Welt.

Das Finale um den europäischen Supercup gegen Sevilla am Dienstag wird CR7 allerdings verpassen, so viel steht fest. Eigentlich. Der Tritt im Finale der Euro 2016 gegen das Knie des Portugiesen war zu heftig, die Bänderdehnung braucht noch ein paar Tage mehr Zeit, um ganz zu verschwinden. So jedenfalls hieß es bislang aus Kreisen von Real Madrid.

Ist das am Ende aber nichts als Wunschdenken von Trainern, Ärzten und Funktionären, die Ronaldo am liebsten in Watte packen würden, damit er am Ende der Saison die nötigen Titel einheimsen kann? Fakt ist, dass der Goalgetter am liebsten kein einziges Spiel der Saison verpassen möchte. Und so viele Tore wie möglich schießen will. Jede verpasste Minute könnte am Ende den Ausschlag geben, ob er erneut Torjäger des Jahres in Spanien und Europa wird. Und ob er am Ende der Karriere mehr oder weniger Titel gewonnen hat. Deshalb sollte man seinen Einsatz am Dienstag gegen Sevilla erst ausschließen, wenn das Spiel beendet ist. So lange jedenfalls ist bei Cristiano Ronaldo alles möglich. Einfach alles.

Eine Pause wird sich Bale nicht nehmen lassen, wie Spötter meinen. Schließlich spielt Bale in jeder freien Minute Golf…

Sein Teamkamerad Gareth Bale wird wohl sicher ausfallen, wie es aus Kreisen Reals am Montag hieß. Der Waliser ist einfach noch nicht lange genug im Training, um gegen Sevilla aufzulaufen. Seine Anfälligkeit für Verletzungen ist bekannt, deshalb will Real nichts riskieren. Und Bale ist ein anderer Typ als Ronaldo. Eine Pause wird er sich nicht nehmen lassen, wie Spötter meinen. Schließlich spielt Bale in jeder freien Minute Golf, seine Leidenschaft außerhalb des Fußballplatzes.

Schon jetzt gehört Bale zu den Gewinnern dieses Jahres. Zusammen mit Ronaldo, der zum sechsten Mal in Serie nominiert wurde, und Antoine Griezmann von Atletico Madrid wurde er zu den drei besten Spieler Europas des Jahres gekürt. Ob er am Ende ganz oben landet, ist aber die Frage. Zwar hat er mit Real die Champions League geholt. Aber Ronaldo eben auch. Und dazu noch mit Portugal die Euro 2016. Bale gehörte dort auch zu den Stars. Aber es langte eben nicht zum ganz großen Wurf.

Sollte Cristiano Ronaldo den Titel des besten Spielers der Saison 2015/16 gewinnen, würde er Leo Messi erreichen, der bereits zweimal diese Auszeichnung gewinnen konnte. Messi hatte 2011 und 2015 gewonnen, Ronaldo gewann 2015. Andres Iniesta vom FC Barcelona konnte 2012 gewinnen, Bayern Münchens Franck Ribery 2013.

Der Nervenkrieg um die Kronen im Fußball ist derweil schon wieder voll entbrannt, wie es nicht anders sein konnte, hat sich auch Ronaldos Ex-Trainer José Mourinho zu Wort gemeldet. Der aktuelle Coach von Manchester United ätzte jetzt über Ronaldos Auftritt beim Finale der Euro 2016: “Ronaldo hat ein bisschen die emotionale Kontrolle verloren. Gespielt haben die elf Spieler auf dem Platz, dirigiert hat der Trainer.”

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