Euro 2016: Luka Modric zittert vor CR7 – oder umgekehrt? “Rentenvertrag bei Real Madrid”

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Cristiano Ronaldo gegen Luka Modric. Anders gesagt: Portugal gegen Kroatien. Am Samstag steigt um 21 Uhr der erste richtige Knaller der Euro 2016. Wer weiter kommt? Es kann jedenfalls nur einen geben, die Vorrunde der Taktik-Spielchen ist vorbei. Ab jetzt wird im KO-Verfahren gekickt. Wer weiter kommen will, muss siegen. Um das zu schaffen, muss man es zumindest wollen. Und natürlich auch können.

Dass CR7 wie Modric dazu in der Lage sind, ist unbestritten. Die beiden Champions von Real Madrid haben in dieser Saison schon den größten Clubtitel gewonnen, den es gibt. Ob es mit ihren Nationalteams auch klappt?

“Wir müssen uns nicht verstecken und können auf Augenhöhe gegen Kroatien spielen…”

Cristiano Ronaldo sagt im Vorfeld des Spiels: “Wir müssen uns nicht verstecken und können auf Augenhöhe gegen Kroatien spielen. Aber es wird natürlich sehr schwer, die Chancen stehen bei 50 Prozent. Wir haben unsere Möglichkeiten.”

Die hat derzeit auch Leo Messi vom FC Barcelona. Der Star steht mit Argentinien im Finale der Copa America. Nach der verpatzten WM 2014 in Brasilien das nächste große Finale, das Messi mit seinem Land gewinnen könnte. Wie im Fall Ronaldos wäre es der erste Titel überhaupt mit Argentinien. Und ein mächtiger Pluspunkt mehr in der Bewerbungsmappe für die Verteidigung der Krone des besten Fußballers der Welt. Allgemein wird damit gerechnet, dass Messi nur gewinnen kann, wenn er die Copa holt. Und dass Ronaldo in diesem Fall nur ein verdammt starker Auftritt bei der EM helfen könnte. Trotz Gewinns der Champions League in diesem Jahr gegen Atletico Madrid, wo CR7 zwar nicht unbedingt toll spielte, aber immerhin den entscheidenden Elfer versenken konnte.

Seit CR7 bei Real kickt, also seit sechs Jahren, hat er noch in jeder Saison jeweils mehr als 50 Tore geschafft

So oder so wird CR7 bei Real Madrid nach der Euro wie ein Weltmeister empfangen werden. Wie die spanische Presse meldet, plant Real seine Vertragsverlängerung noch in diesem Sommer. Ronaldo, so heißt es, wird demnach nie wieder für einen anderen großen Club spielen. Diese Möglichkeit hatte der Portugiese ja selbst immer wieder für möglich gehalten – und damit Real zur Verzweiflung getrieben. Wie es jetzt heißt, wird Ronaldo bis zum Rentenalter bei Real gebunden sein – was sein Berater Jorge Mendes immer wieder in Aussicht gestellt hatte. Bislang ist ja auch nicht absehbar, wann die Toreflut, die Ronaldo verspricht, jemals aufhören könnte. Seit CR7 bei Real kickt, also seit sechs Jahren, hat er noch in jeder Saison jeweils mehr als 50 Tore geschafft.

Viele Beobachter hatten ihn auch schon während der laufenden EM abgeschrieben. Aber nach zwei Spielen ohne Tor jagte er gegen Ungarn den Ball gleich zweimal ins Netz und rettete seinen Portugiesen damit das Achtelfinale. Denn die Ungarn waren gleich dreimal in Führung gegangen, zweimal glich Ronaldo aus. Am Ende hieß es 3-3.

Allgemein wird damit gerechnet, dass der Club bis zur Vorbereitung im Juli wartet, bevor der neue Deal offiziell verkündet wird. Präsident Florentino Perez wird sich den Knalleffekt nicht entgehen lassen, den er damit auf dem internationalen Markt auslösen wird. Da wird er keine anderen Schlagzeilen sehen wollen.

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