Cristiano Ronaldo: Messi-Nonne spottet, Edimar will Milde! “Atletico futsch? Goldener Punch statt Goldener Ball”

Fakt ist, dass Edimar, den Cristiano Ronaldo humorlos im gegnerischen Strafraum umgetreten hatte, nachdem ihm 83 Minuten lang in Cordoba absolut nichts gelungen war, jetzt CR7 in Schutz nahm. Der Verteidiger aus Brasilien erklärte: “Ich hoffe, dass Ronaldo ganz normal bestraft wird.”

Das würde dann bedeuten, dass er wegen groben Foulspiels, also ohne Ball in der Nähe, ein oder zwei Spiele gesperrt würde. So hatte auch der Schiedsrichter live vor Ort die Situation in seinem Bericht eingeschätzt.

Die Presse in Spanien besteht aber durchaus auf einer Tätlichkeit. Demnach würde CR7 wohl wenigsten vier Spiele gesperrt. Auch das Derby gegen Atletico am 7. Februar wäre damit futsch.

Nonne spottet über Cristiano

Eine berühmte Gegnerin hat Cristiano Ronaldo bereits verurteilt: Die Nonne Sor Lucía Calam, bekannt für ihre Liebe zu Lionel Messi und dem FC Barcelona, hat ihre Meinung im Internet kund getan. Dabei schreibt sie wenig christlich: “Cristiano: Goldener Ball oder Goldener Punch?” Vielleicht wäre es manchmal eben doch glücklicher, Würdenträger würden sich Medien wie Twitter eher vorsichtig nähern.

Edimar dazu: Ich weiß, dass sich Cristiano bereits bei mir entschuldigt hat. Was mich angeht, ist die Sache vergessen.”

In der Tat hatte CR7 erklärt: “Ich möchte mich bei allen, vor allem bei Edimar, für meine unüberlegte Handlung entschuldigen.”

CR7 war wohl frustriert

Als Erklärung für das Verhalten von Ronaldo sagte Edimar: “Cristiano war wohl ein wenig heiß und frustriert, das Spiel ist ja wirklich nicht gut gelaufen für Real Madrid und alles, was sonst geklappt hätte, hat diesmal wohl nicht so gut funktioniert. Aber so etwas kann halt passieren, jedem von uns. Ich denke, es ist passiert – und gut ist. Ich hege keinen Groll gegen Cristiano Ronaldo, für mich ist alles vergessen.” Tatsache ist, dass Ronaldo seinen Ausraster beim Stand von 1-1 hatte, und alles danach aussah, als würde Real über einen Punktgewinn nicht hinaus kommen. Dabei hatte Real zuletzt noch erklärt, dass das Pokalaus gegen Atletico Madrid durchaus seine guten Seiten habe: So könne man wenigstens in Ruhe die Liga vorbereiten und die spielfreie Zeit für sinnvolles Training nutzen. Stattdessen brilliert der FC Barcelona, der 6-0 in Elche siegte.

Auf die Frage, ob er die wenig ruhmreiche Szene Ronaldos gesehen habe, als der vom Platz ging und sich das FIFA-Abzeichen der gewonnen Klub-WM putzte, sagte Edimar: “Das ist schwer zu beurteilen, ich will dazu eigentlich nichts mehr sagen. Ich denke, er wird der beste Fußballer der Welt bleiben, denn die Welt dreht sich ja weiter, auch im Fußball.”

Ganz normaler Spielzug

Auf jeden Fall geht Edimar davon aus, dass ihn Cristiano nicht verletzen wollte: “Das war ein ganz normaler Spielzug, es gab keine Agression. Er hat mich in den Beinen getroffen, auch am Mund, das war es auch schon. Ich möchte, dass die Verantwortlichen einschätzen können, was da auf dem Platz passiert ist.”

Ob es die Strafkammer des spanischen Sportgerichts zu schätzen weiß? Immerhin hat CR7 in seiner Karriere bei Real Madrid bereits fünf rote Karten gesehen, vier davon direkt. Ein Waisenknabe ist er also nicht. Ob am Ende Milde walten wird? Fortsetznung folgt …