Cristiano Ronaldo: Kryptische Hass-Botschaft, Messi legt schon wieder vor – und Benitez redet wirr!

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Was mag das nun wieder bedeuten? Nach dem schwachen 0-0 in Gijon schrieb Cristiano Ronaldo auf Instagram die mystisch klingenden Worte: “Your love makes me strong, your hate makes me unstoppable.”

Was das heißen soll, ist jetzt Gegenstand der Spekulationen in Spanien. Meinte CR7 einen klaren Elfmeter, den er nicht bekommen hatte? Meint er die Pfiffe der Fans in Gijon, die traditionell fanatisch für ihre Mannschaft schreien – und den Gegner auspfeifen?

Oder meint er gar seinen neuen Trainer Rafa Benitez, der Gareth Bale wie angekündigt alle Freiheiten in der Attacke gewährte, damit aber Cristiano zum Ausweichen zwang. Fakt ist, dass man Ronaldo im Laufe des Spiels überall auf dem Feld finden konnte. Auf der Suche nach dem Ball, den er in der ersten Halbzeit kaum zu sehen bekam.

Bale nimmt CR7 den Raum

Denn Bale, der in der Vorsaison auf der von ihm ungeliebten Position des Rechtsaußens spielen musste, nahm diesmal als “Zehner” vor allem Ronaldo seinen gewohnten Raum in der Attacke. Vor allem auch deshalb, weil Bale selbst am liebsten über links angreift. Seine beste Szene hatte er folglich nach einem Pass von Luka Modric. Bale rannte in Richtung Tor, überspielte den Keeper Gijons – und versemmelte dann den Ball ans Außennetz. Ronaldo sah in der Mittelstürmerposition verzweifelt zu.

Unterm Strich war es schon das fünfte Null zu Null im neunten Spiel unter Benitez, darunter allerdings acht Testspiele – das ist ganz klar rekordverdächtig. Fakt ist: In den vergangenen drei Jahren spielte Real Madrid insgesamt nur dreimal torlos.

Benitez irrt: “Letzte Saison auch nicht gewonnen”

Der Trainer gab sich dennoch optimistisch, was auch sonst. Benitez erklärte vor der Presse: “In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt, Charakter bewiesen. Wir wollten ganz klar das Spiel gewinnen. Es hat halt nur der letzte Pass gefehlt und die Klarheit vor dem Tor.”

So kann man die Tatsache, dass Real kaum Chancen hatte und die wenigen, die es gab, verschluderte, natürlich auch sagen. Benitez weiter: “Um die Spieler, die wir im Angriff haben, zur Entfaltung kommen zu lassen, müssen wir ihnen Freiheiten gewähren. Wir haben viele Spielzüge gesehen, aber am Ende hatten sie allerdings zu wenig Raum zur Entfaltung.”

Zum Gegner Sporting Gijon sagte Benitez: “Man hat gemerkt, dass diese Spieler schon lange zusammen spielen, sie beherrschen das System, das sie spielen. Sie haben mit großer Intensität gespielt, sehr geordnet und sie haben sich das Remis verdient.”

Barca wurde trotzdem Meister

Dass in Madrid jetzt die Nerven schon nach dem ersten Spiel blank liegen, hat auch mit den Siegen von Atletico Madrid und dem FC Barcelona zu tun, die gegen Las Palmas sowie Bilbao jeweils mit 1-0 gewannen – dabei verschoss Leo Messi sogar noch einen Elfmeter. Die Zeitung “AS” kommentiert: “Real Madrid startet mit zwei Punkten Rückstand in die Saison.” Die Zeitung “Marca” sieht es ähnlich: “Rafa Benitez soll gar nicht erst anfangen, sich schlechte Spiele schön zu reden.”

Benitez dazu: “Mir ist natürlich auch klar, dass wir erst am Anfang der Saison stehen. Ich bleibe dennoch Optimist. Zum Saisonstart der vergangenen Saison gelang Real Madrid ja auch kein Sieg.”

Da allerdings irrte Benitez: Real gewann zum Auftakt der Saison 2014/15 mit 2-0 gegen Cordoba. Schwacher Trost: Meister wurde trotzdem der FC Barcelona …

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