Cristiano Ronaldo hat eine Vision, Fernando Torres weint! “We are the Champions, Hala Madrid”

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Irgendwie konnte es anders ja auch gar nicht sein. Cristiano Ronaldo schoss das entscheidende Tor zur elften Champions League für Real Madrid, am Ende stand es 5:3 im Elfmeterschießen. Dass CR7 vor dem Shootout eine “Vision” hatte, die ihn als entscheidenden Torschützen vorsah? Kein Problem für den Portugiesen, der seinem Coach Zinedine Zidane vor dem Elferschießen sagte: “Gib mir den letzten Elfmeter, den mach ich dann rein.” Ronaldo eben, der jetzt mit seinem vierten Titel als bester Fußballer der Welt rechnen darf.

Warum das so ist, erklärte Ronaldo gleich selbst nach dem Spiel: “Ich bin der beste Torjäger der Champions League und habe als einziger Spieler in den letzten sechs Jahren in jeder Saison mehr als 50 Tore erzielt.” Warum  soll man sich nicht auch mal selbst loben, wird er gedacht haben. Wenn es schon die anderen nicht tun.

Fakt ist, dass die Presse in Madrid am Tag nach der “Undecima”, dem elften Titel für Real, nicht wirklich gnädig mit Ronaldo umgeht. Die Zeitung “Marca” aus Madrid bezeichnete ihn in einem Kommentar wenig freundlich gar als “Hemmschuh”, den man hätte auswechseln müssen, so als hätte Real mit zehn Mann gespielt. Natürlich nur bis zum Elfmeterschießen. Dann war CR7 wieder da. Und die Zeitung AS jubelte: “Real Madrid hat das Sieger-Gen. We are the Champions, Hala Madrid”.

Fernando Torres, der auch als fünfter Schütze vorgesehen war, musste gar nicht anlaufen…

Ein bisschen Wahrheit ist ja auch dran. Ronaldo sah in 120 Minuten kaum einen Ball in Tornähe, beim Spielaufbau half er, wo er konnte – aber er war wohl nicht in Bestform. Auch wenn Trainer Zinedine Zidane erklärte: “Cristiano Ronaldo war nicht verletzt.” Der Franzose wollte wohl auf jeden Fall den Eindruck vermeiden, er hätte sich dem Druck seines Superstars gebeugt und Ronaldo angeschlagen spielen lassen. Was Ronaldo vor zwei Jahren im Finale von Lissabon noch getan hatte. Auch da spielte er nicht wirklich gut. Aber auch da schoss er einen Elfmeter in die Maschen. Keinen entscheidenden, das Spiel endete 4:1, das Spiel war schon gelaufen. Diesmal, in Mailand, aber schoss Ronaldo den Elfer zum Titel. Sein Kommentar: “Ich bin wirklich sehr glücklich, diese dritte Champions League ist wirklich ein ganz besonderer Moment.”

Eine andere Legende sah man dagegen weinend aus dem Stadion San Siro schleichen. Fernando Torres, der auch als fünfter Schütze vorgesehen war, musste nämlich gar nicht anlaufen. Nachdem Juanfran seinen Ball an den Pfosten setzte, machte Ronaldo den Sack zu, bevor Torres zum Einsatz kam. Auch er spielte in Mailand nicht wirklich gut, fiel vor allem auf, als ihn Pepe kurz nach der Pause foulte – und Antoine Griezmann den fälligen Elfmeter an die Latte setzte. Ansonsten tat sich Torres gegen den überragenden Sergio Ramos schwer, kam kaum ins Spiel. Und hat sein Ziel, mit Atletico die Champions League zu holen, vorerst verpasst. Was Torres entsprechend wortkarg machte. Nach dem Spiel redeten Koke, Griezmann, Saul und Simeone. Torres vermied Interviews, der Schmerz steckte ihm deutlich in den Knochen.

Allerdings kann er wohl mit zwei weiteren Jahren bei den Colchoneros rechnen. Und bei der aktuellen Schlagzahl Atleticos, ist bald wieder mit einem neuen Finale zu rechnen. Wetten, dass es dann endlich klappt … ?

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