Cristiano Ronaldo: Gareth Bale und Wales erlegt, jetzt Kampf gegen Messi um die Euro-Krone!

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Gar keine Frage, er ist der Mann, den es bei dieser Euro zu schlagen gilt. Wer immer sich auf den Thron Europas setzen möchte, muss am Sonntag im Finale in Paris ihn besiegen: Cristiano Ronaldo.

Der Star Portugals und von Real Madrid lieferte im Halbfinale gegen Wales die Gala ab, die ihm seine vielen Kritiker kaum zugetraut hätten. Einen sensationellen Kopfball versenkt, dazu die Vorlage zu Nanis 2-0 gegeben, als er einen Schuss scharf vors Tor drosch, den sein Landsmann ins Tor abfälschte. Das war’s.

Gareth Bale, der bei Real Madrid nur zu gerne in Ronaldos Führungsrolle schlüpfen würde, weiß wieder einmal, wo er steht…

Und am Ende war CR7 nicht nur im Finale, hatte sein neuntes Tor bei einer EM erzielt, so viele wie vor ihm nur noch Michel Platini für Frankreich. Quasi nebenbei wurde auch die Hierarchie bei Real Madrid zementiert. Und Gareth Bale, der bei Real Madrid nur zu gerne in Ronaldos Führungsrolle schlüpfen würde, wusste wieder einmal, wo er steht. Nämlich hinter Cristiano Ronaldo.

Bale gab zwar alles. Und wenn Wales einmal gefährlich wurde, war es nach einer Aktion des Mannes von Real. Aber es war zu wenig. Vor allem im Vergleich zu Ronaldo. Der zeigte sich agil und torgefährlich, schon in der ersten Halbzeit wurde ihm ein glasklarer Elfmeter versagt. “Den hätte man geben müssen”, sagte auch der deutsche TV-Experte Mehmet Scholl. Der ebenfalls dem Mann aus Portugal eine gewisse “Weltklasse” nicht absprechen wollte.

Am Sonntag will er endlich das gewinnen, was Leo Messi mit Argentinien bislang nicht schaffte…

Fakt ist, dass Portugal am Sonntag erst zum zweiten Mal in der Historie in einem großen Finale steht. 2004, bei der EM im eigenen Land, war die Premiere. Damals war Ronaldo auch schon dabei, da war er 19 Jahre alt. Gewonnen hatten allerdings die Griechen, Ronaldo weinte bittere Tränen. Am Sonntag will er endlich das gewinnen, was Leo Messi mit Argentinien bislang nicht schaffte – und nach seinem Rücktritt vor wenigen Tagen wohl auch nie gewinnen wird: einen Titel mit seinem Land.

Ronaldo zeigte sich nach dem Spiel überglücklich – wie übrigens schon vor der Partie, als er einen Fans, der ein Selfie mit ihm haben wollte, gewähren ließ. Und das sogar lachend. Als dann auch noch ein weiterer Fans aufs Mannschaftsfoto wollte, war Ronaldo auch das egal, erneut lachte er herzlich. Und im deutschen TV wunderte man sich: “So viel Lockerheit muss man vor einem Halbfinale einer EM erst mal haben.”

Für Ronaldo alles kein Problem. Der Mann, der von vielen Fans ausgepfiffen und von vielen Journalisten als arrogant verschrien wird, hat es wieder einmal allen gezeigt. Und zeigte sich nach dem Spiel versöhnlich, als er Gareth Bale in den Arm nahm und ausführlich mit ihm plauderte. Gegen Bale hat Ronaldo ja angeblich auch etwas. Angeblich ist vieles in der Karriere Ronaldos. Die Fakten sprechen für sich. Und da steht Ronaldo am Sonntag im Finale. Noch ein Tor, und er ist der beste EM-Torjäger aller Zeiten. Noch ein Sieg – und er ist mit Sicherheit der kommende Weltfußballer der FIFA. Es wäre sein vierter Titel.

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